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Sollen Ehrenamtliche leichter an Grundstücke kommen?

Die CSU Roßtal wollte Vorteile für Menschen mit Ehrenamtskarte - 02.08.2019 16:00 Uhr

Sie stellte einen entsprechenden Antrag — die Vergaberichtlinien des Roßtaler Baulandmodells sollten dadurch erweitert werden. Mit diesem Modell steuert der Markt die Vergabe von Grundstücken, so dass etwa einheimische Familien mit Kindern eine bevorzugte Berücksichtigung erfahren.

Um viel Verwaltungsaufwand zu vermeiden, so der Vorschlag der CSU, könnten Grundstückinteressenten ihr Engagement doch mit einer Ehrenamtskarte nachweisen – die vergibt der Landkreis Fürth an Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig sozial, kulturell, sportlich oder politisch einsetzen.

Der Vorschlag der Fraktion wurde im Gremium kontrovers diskutiert. "Es gibt auch viele Ehrenamtliche, die keine Karte haben", meinte etwa Bürgermeister Johann Völkl. Ein Nachweis mit der Ehrenamtskarte allein wäre nicht gerecht. Dieser Ansicht war auch die Mehrheit der Marktgemeinderäte, die den Vorschlag in ihrer jüngsten Sitzung ablehnte. 

Martin Schülbe

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