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Renate Krach visiert Roßtals Bürgermeistersessel an

Die CSU-Ortsvorsitzende machte gegen Alexandra Schicktanz das Rennen. - 23.07.2019 05:56 Uhr

Renate Krach © privat


Die Ortsvorsitzende setzte sich gegen ihre Stellvertreterin und Vorsitzende der Frauen-Union Alexandra Schicktanz durch.

Renate Krach soll nach zwölf Jahren, in denen der Bürgermeisterposten in SPD-Hand war, im März 2020 für die Christsozialen das Roßtaler Rathaus zurückerobern. Die aktuelle 2. Bürgermeisterin ist 48 Jahre alt und wohnt seit ihrem dritten Lebensjahr in Roßtal. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn. Ihre berufliche Laufbahn startete sie nach dem Abitur mit einer Banklehre. Derzeit arbeitet Krach als Kreditanalystin.

Bereits seit über 30 Jahren ist Renate Krach als Organistin in der katholischen Kirche Christkönig in Roßtal tätig. Den größten Raum ihrer Freizeit nimmt die politische Arbeit ein. Geprägt vom Elternhaus trat sie bereits 1985 der örtlichen Jungen Union bei, 1990 folgte dann der Eintritt in die CSU. In all den Jahren übernahm sie in verschiedenen Funktionen Verantwortung in der Partei.

Erstmals in den Marktrat gewählt wurde sie 1996. Sie konnte das Amt jedoch nicht antreten, da es damals noch nicht erlaubt war, dass mehrere Personen einer Familie dem Gremium angehörten. Vater Anton Engelhard erhielt den Vortritt. 2014 aber zog sie in den Marktrat ein und wurde sofort Zweite Bürgermeisterin.

In den vergangenen fünf Jahren konnte sie viele Erfahrungen sammeln: "Ich habe alle Facetten dieses Amtes kennengelernt, die vielen schönen Erlebnisse, aber auch die Schwierigkeiten und Herausforderungen, aber es macht Spaß. Ich möchte mich dieser Aufgabe stellen und verspreche meinen vollen Einsatz", so die Bürgermeisterkandidatin bei ihrer Vorstellung.

Als wichtige Themen für ein Roßtal der Zukunft sieht sie im Bereich der Infrastruktur die Fortführung der Erneuerung der Kläranlagen in den Ortsteilen, wobei sie hier auf die Lösung der Überleitung in die zwei großen Kläranlagen Roßtal und Schwallbachtal setzt. Sicher anstehen wird in der nächsten Periode auch die Generalsanierung und Erweiterung der Grundschule. Renate Krach spricht sich hier klar für den Erhalt des Standortes am Oberen Markt aus. Zum Thema Infrastruktur gehören für sie auch die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und die Ausweisung neuer Baugebiete.

Auch der Bereich Wirtschaft soll gefördert werden, insbesondere durch Sicherung der Breitbandversorgung mit ordentlicher Ausstattung des gesamten Gemeindegebietes mit zeitgemäßen Internetgeschwindigkeiten. Dies ist alles jedoch nur ein Teil der anstehenden Aufgaben. Das Gesamtprogramm der CSU wird derzeit von der Partei noch erarbeitet. 

fn

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