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Dienstag, 15.10.2019

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Eisschwimmer kämpften sich durch ein Grad kaltes Wasser

Beim Wettbewerb im Veitsbad bibberten sich zahlreiche Extremsportler ins Ziel - 04.01.2019 23:36 Uhr

Das Wasser kurz vor dem Gefrierpunkt, die Luft eisig: Wer in Veitsbronn ins Wasser stieg, musste hart im Nehmen sein. © Sebastian Zelada Ocampo


Zwei Grad kälter als im Vorjahr war das Wasser im Veitsbad, zwei Grad, die die Extremsportler viel Kraft kosteten. Am Ende setzte sich in der klirrenden Kälte eine Schwimmerin durch, die wirklich niemand auf der Rechnung hatte: Die 20-jährige Niederländerin Kyra Sterre Wijnker schwamm sich bei ihrem Debüt mit einer Weltklassezeit in die Herzen der Zuschauer und Fans.

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Kampf im Eiswasser: Schwimmer pflügen durch kalte Fluten

Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und ein beinharter Wettkampf: Die 5. Ice Swimming Aqua Sphere German Open in Veitsbronn starteten am Freitag mit den 1000-Meter-Rennen der Damen und Herren und warteten gleich im ersten Lauf mit einer Sensation auf.


Im Feld der hartgesottenen Extremsportlerinnen des ersten Damenrennens zog sie von Beginn an davon und spulte den bitterkalten Kilometer im ein Grad kalten Wasser ab wie ein Roboter. Nach 14 Minuten und 37 Sekunden stieg sie nach 20 Bahnen mit lila Wangen aus dem Becken – gezeichnet, fröstelnd, erschöpft, aber wohl wissend, dass sie gerade Großes geleistet hatte.

Am Samstag und Sonntag geht es beim 5. Ice Swimming Aqua Sphere German Open mit den Läufen über die Kurzdistanzen und den Staffelwettkämpfen weiter. 

 

Sebastian Zelada

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