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"Der goldene Schuh": Hochspannung und Höchstleistungen

Der Ballett-Nachwuchs zeigte sein Können im Stadttheater - 14.01.2020 13:00 Uhr

Zum Sieg hat es nicht ganz gereicht: Maria Finke von der Ballettschule International aus Bonn trug dennoch zum hohen Niveau des Wettbewerbs bei, den das in Fürth ansässige Ballett Forum Franken seit 1998 organisiert. © Foto: Hans-Joachim Winckler


Grazie, Anmut, schwebende Leichtigkeit auf der Bühne des Stadttheaters: Zum elften Mal bat das Ballett Forum Franken (BFF) zum Wettbewerb "Der goldene Schuh", der im Zwei-Jahres-Takt ausgeschrieben wird, die Förderung des Nachwuchses zum Zweck hat und stets mit einer festlichen Gala endet - Preisverleihung inklusive.

Moderatorin Petra Nacke appellierte bei der Begrüßung im gut besuchten Haus gleich einmal an die männlichen Jugendlichen, sich für Ballett und Tanz als sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu entscheiden: "Jungs, traut euch!" Ein Machtwort nicht ganz ohne Grund, denn die Mädchen blieben 2020 unter sich.

18 Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland aus den Altersgruppen A (10-12 Jahre) und B (13-15 Jahre) hatten es in die Endausscheidung geschafft. Die Jury bewertete die Trainingsleistungen mit 75, die Leistungen beim Wettbewerb am Vortag mit 25 Prozent. Zu sehen gab es im Theater Solovariationen zu selbst gewählten Musikstücken. Bei der Preisverteilung erhielten fünf Tänzerinnen eine Urkunde mit dem Prädikat "mit Erfolg teilgenommen", sieben haben "mit großem Erfolg teilgenommen".

Und dann stieg die Anspannung nicht nur bei den Tänzerinnen, als es um die Medaillenränge ging. 150 Euro gab es für den dritten Platz, den in der Gruppe A Marla Finke aus Bonn errang, in der Gruppe B Tamina Sievert aus Lüneburg. Weil die Jury in der Gruppe A keinen ersten Platz vergab, erhielten Enya Breun aus Fürth und Maria Marenko aus Hamm je 300 Euro für ihre zweiten Plätze. Beim mit 500 Euro dotierten ersten Platz in Gruppe B entschied die Jury, keinen zweiten Platz zu vergeben und dafür zwei Tänzerinnen an die Spitze zu setzen: Marlene Bücker und Elisabeth Schröder, beide aus der Ballettschule International in Bonn. Schröder erhielt für ihre Medora-Variation aus dem Ballett "Le Corsaire" mit der Musik von Adolphe Adam auch noch den begehrten "goldenen Schuh", einen kunstvoll geschmiedeten, wertvollen Kettenanhänger.

Zum glanzvollen Abschluss der Gala tanzten die vier Besten aus den beiden Gruppen noch einmal ihre Solovariation, begleitet vom begeisterten Beifall des Publikums.

Günter Greb

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