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Sonntag, 16.06.2019

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Baubeginn für das Fürther Tagungshotel

Das Projekt an der Stadthalle wird jetzt in Angriff genommen - 10.05.2019 16:00 Uhr

An der Uferstraßenseite des Gebäudes ist ein Radlader in Stellung gegangen. Hier soll der Abhang für eine große Terrasse als Ersatz für den Paisleyplatz aufgefüllt werden. © Roland Huber


Bevor das Hotel auf dem Paisleyplatz errichtet werden kann, müssen erst noch eine neue Freifläche für die Stadthalle am Abhang zur Rednitz aufgeschüttet und die Säulen der Tiefgarage verstärkt werden. Der Investor, die Düsseldorfer Real Estate Management Assistence GmbH (RMA), hat als Betreiber des geplanten Holiday Inn Express-Hotels die Berliner Tristar-Hotelgruppe gewonnen.

Das 148 Doppelzimmer umfassende Gebäude über der Tiefgarage mit direktem Stadthallenzugang soll, so RMA-Geschäftsführer Christoph Röhr auf FN-Anfrage, in der Veranstaltungspause im August in Angriff genommen werden. Fertig sein muss es nach Angaben des Fürther Liegenschaftsamtsleiters Harald Mönius in der ersten Hälfte 2021. Das sei vertraglich so geregelt.

Zuvor muss ein Ersatz für den als Freifläche der Stadthalle genutzten Paisleyplatz her. Dieser entsteht in Form einer neuen Terrasse an der Uferstraße. Außerdem müssen die Tragsäulen der Tiefgaragendecke für die zusätzliche Gebäudelast verstärkt werden. Weil es ohnehin schon eng zugeht in der Garage, sollen sie laut Mönius nicht einfach rundherum dicker werden, vielmehr will man sie in die Länge ziehen.

Weil sich die Stadt von dem Hotel Synergieeffekte für die florierenden Tagungen in der Stadthalle verspricht, treibt sie das Projekt schon lange voran. Ein Investor war bereits 2005 abgesprungen. Der neue hat die Baupläne im Wesentlichen übernommen. Hingucker soll die auf Säulen über der Tiefgarageneinfahrt hochragende Stirnseite des 15 Millionen Euro teuren Gebäudes werden.

Nachdem der Stadtrat 2016 den Verkauf des 950 Quadratmeter großen Paisleyplatzes abgesegnet hatte, erteilte die Kommune vor zwei Jahren schon die Baugenehmigung – vorbehaltlich der Klärung der damals noch offenen Fragen zur Statik und Ersatzfläche. Die sind, so Mönius, inzwischen alle zufriedenstellend gelöst. Auch die städtische Bauaufsicht habe ihr Okay gegeben. Das Ende der Hängepartie erfüllt den von Anfang an in die Planungen mit eingebundenen Stadthallenchef Robert Steinkugler mit großer Erleichterung. "Ich habe schon gar nicht mehr damit gerechnet", sagt er. 

Volker Dittmar

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