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Donnerstag, 22.08.2019

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Badeunfall im Palm Beach: Vater und Sohn außer Lebensgefahr

Ermittlungen laufen noch - Polizei hat den Vater bereits vernommen - 02.07.2019 09:55 Uhr

Ein größeres Aufgebot an Rettungskräften, Feuerwehr und Polizei rückte am Sonntag zum Palm Beach aus. © News5/Fechner


Ein Mann und sein kleiner Sohn (2) trieben am Sonntagnachmittag leblos im Schwimmerbecken des Palm Beach. Ein aufmerksamer Gast zog die beiden aus dem Wasser, leistete sofort Erste Hilfe. Nachdem die Opfer zunächst nicht ansprechbar gewesen seien, gibt die Polizei jetzt Entwarnung: "Sie sind über den Berg", sagte Bert Rauenbusch, Sprecher des Präsidium Mittelfranken, auf nordbayern.de-Nachfrage.

Man habe den 45 Jahre alten Mann bereits vernehmen können. "Wir müssen aber erst einmal verifizieren, ob das so gewesen sein kann, wie er sagt", erklärt Rauenbusch und verweist auf laufende Ermittlungen. Die Polizei schließt ein Fremdverschulden aus. 

Tausende Franken besuchten am Sonntag das Steiner Palm Beach, eines der größten Spaßbäder in der Region. Doch ein tragischer Vorfall überschattet den hochsommerlichen Tag. Die Verantwortlichen des Bades loben besonders den Ersthelfer, der beherzt eingriff. "Die Rettungskette hat super funktioniert", sagt Stefanie Klötzl. Ein Bademeister habe während des Unglücks ein anderes Kind behandelt, das ausgerutscht war und sich dabei leicht verletzte. Wenig später unterstützte der Angestellte des Palm Beaches den Gast bei der Ersten Hilfe.

Die Freiwillige Feuerwehr Stein, die neben dem Rettungsdienst zum Unglücksort gerufen wurde, zeigte sich unterdessen entsetzt über Gaffer, die sie beim Rettungseinsatz massiv behindert hätten.


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