Donnerstag, 19.09.2019

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1000 Besucher beim Achalas-Fest

Der Fürther SPD-Distrikt West lud zum Feiern im Eichenhain ein - 18.08.2019 14:30 Uhr

Ein fester Bestandteil auf dem Achalas-Fest: Die Rikscha-Touren mit den United-Kilt-Runners. © Thomas Scherer


Mit im Boot waren auch die Genossen der Distrikte Hardhöhe, Unterfarrnbach und Eigenes Heim. „Ich bin sehr froh, dass wir hier so einen starken Zusammenhalt und vor allem so viel Nachwuchs haben“, freut sich Anette Reichstein. Die 68-Jährige kann selbst auf 43 Jahre aktive Mitgliedschaft bei den Sozialdemokraten zurückblicken. Fast zwanzig Jahre war sie zudem im Fürther Stadtrat aktiv und bis vor wenigen Monaten Distriktsvorsitzende.

„Jetzt ist es Zeit kürzer zu treten und junge Kräfte an die Spitze zu lassen“, erklärt sie. Gut kann sich das SPD-Urgestein an Zeiten erinnern, in denen im Distrikt Eigenes Heim nahezu in jeder Familie SPD-Mitglieder für die Ideale der Partei einstanden. Zwar ist das heute nicht mehr überall so, im Schatten der vor Urzeiten gepflanzten mächtigen Eichen an diesem Nachmittag aber mit Sicherheit.

Dass aus der vor 35 Jahren aus einer Laune von Anette Reichstein und Dietrich Vogel ins Leben gerufenen, lauschigen Sommerfeier einmal ein fester Bestandteil der SPD-Kultur in der Kleeblattstadt werden sollte, daran hätte damals keiner gedacht. „Wir hatten insgesamt zehn Bierzeltgarnituren und einen kleinen Grill“, erinnert sich Reichstein. Mittlerweile kommen die Helfer mit dem Entfachen neuer Holzkohle kaum nach und an sämtlichen Verpflegungsstationen herrscht Hochbetrieb.

Nicht zuletzt den sehr sozialen Preisen ist es geschuldet, dass so manche Familie mit  Kindern aber auch Rentner mit schmalen Geldbeuteln das Fest Jahr für Jahr immer wieder gerne besuchen. Bleibt beim Verkauf etwas übrig, wandert das Geld in soziale Projekte.

Vom letztjährigen Erlös bekamen etwa die United-Kiltrunners unter Organisator Udo Schick ein kleines Dankeschön für ihre unermüdlichen Rikschatouren, die sie während der Veranstaltung anbieten. Auch diesmal standen drei, der mit Elektromotoren betriebenen Gefährte für zwanzigminütige Ausflüge bereit. „Bis zum Ende des Festes hatten wir weit über 200 Kilometer heruntergestrampelt“, bilanziert Schick.   

  

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