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Montag, 16.09.2019

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Was tun bei einer Pilzvergiftung?

Pilzsammler sollten auf Nummer sicher gehen – Beratung und Notruf - 19.08.2019 07:46 Uhr

Pilzfund zwischen Unterleinleiter und Gasseldorf. © Beke Maisch


Gesundheitsministerin Melanie Huml betont: "Hände weg von Pilzen, die man nicht genau kennt! Giftige oder verdorbene Pilze können lebensgefährlich sein!" Bevor Sie auf die Suche gehen, können Sie in unserem Speisepilz-Ratgeber nachlesen, worauf beim Sammeln geachtet werden sollte. Woran Sie essbare Speisepilzarten und giftige Exemplare erkennen können, verrät unsere Bildergalerie.

Wenn jemand nach einer Pilzmahlzeit unter Übelkeit, Bauchschmerzen oder Erbrechen leidet, sollte sofort der Rettungsdienst (Telefonnummer 112) oder der Giftnotruf in Bayern unter (0 89) 1 92 40 verständigt werden.

Bilderstrecke zum Thema

Satansröhrling und Co.: Das sind die gefährlichsten Giftpilze

Es gibt leider keine Regeln und keine einfachen Merkmale, nach denen sich essbare und giftige Pilze auf Anhieb unterscheiden lassen. Auf schönes Aussehen oder guten Geruch ist schon gar kein Verlass - umgekehrt kann ein wenig ansehnliches Gewächs durchaus schmackhaft sein. Wissen und Erfahrung sind gefragt. Sonst macht man sich womöglich selbst zur Testperson - mit hohem Risiko. Hier eine Auswahl mehr oder weniger bekannter Giftpilze.


Auf keinen Fall sollte man Hausmittel anwenden, das könnte eine Vergiftung noch verschlimmern. In Bayern sind rund 100 Pilzarten bekannt, die als gesundheitsschädlich gelten. Bis zu acht Arten werden sogar als tödlich giftig eingestuft.

Pilze kann man durch einen Pilzberater begutachten lassen. Die Mykologische Gesellschaft verweist auf folgende Liste: www.pilze-bayern.de. Zu den Pilzexperten im Landkreis Forchheim zählt Philipp Reichel aus Obertrubach. Er ist telefonisch unter (09245) 426 erreichbar. Was Philipp Reichel rät, lesen Sie hier. 

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