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Streuobstwiesen: CSU-Landtagsabgeordneter Michael Hofmann fordert klare Worte

Der Landtagspolitiker bezeichnet das Volksbegehren "Rettet die Bienen!" als "teilsweise kontroproduktiv" - 12.05.2019 19:49 Uhr

Gefälle, gesunde Obstbäume: Landwirte fällen Bäume aus Sorge vor den Auswirkungen des Volksbegehrens "Rettet die Bienen", so die Begründung. © privat


In einer Stellungnahme teilt er mit, dass er einer von zwei CSU-Landtagsabgeordneten war, die gegen das von der Koalition aus CSU und Freie Wähler ausgehandelte Begleitgesetz zum Begehren gestimmt haben.

"Keine klare Abgrenzung"

"Die bisherigen Regelungen lassen noch keine klare Abgrenzung erkennen, welche Obstbaumbestände unter Biotopschutz fallen", begründet Hofmann seine Entscheidung. Es sei nicht ausreichend definiert, welche Obstbaumwiesen in die Kategorie intensive oder extensive Nutzung fallen. Extensiv genutzte sollen unter bestimmten Bedingungen den Status eines Biotops erhalten. In den vergangenen Wochen haben deshalb Landwirte in mehreren Orte der Fränkischen Schweiz zur Säge gegriffen und quasi vorsorglich gesunde Obstbäume gefällt. Ihre Befürchtung ist, dass sie ihre Streuobstwiesen, sobald sie unter die Kategorie eines Biotops fallen, nicht mehr wirtschaftlich betreiben können.

Hofmann fordert eine Exit-Strategie für Eigentümer, die ihre Streuobstwiese in Folge einer "Unterschutzstellung" abgeben wollen. Als Biotop sei der Wert eines Grundstücks gemindert, was "verheerende betriebswirtschaftliche Folgen haben" könne. Nicht unter die Definition von Streuobstbestand fallen Obstbäume, die ihre Krone unterhalb einer Stammhöhe von 1,80 Meter ausbilden, so Hofmann. Extensiv genutzt seien Obstbaumflächen, die sich selbst überlassen wurden.

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