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Peter Münch will den Heroldsbachern nichts vormachen

Freie Wähler Heroldsbach/Thurn und Oesdorf nominierten Münch einstimmig zum Bürgermeister-Kandidaten - 22.09.2019 17:08 Uhr

Thorsten Glauber (re.), Umweltminister aus Pinzberg, gratulierte Peter Münch zu seiner Nominierung. © Foto: Pauline LIndner


"Vor der Haustür eines Ministers steht selten einer, ganz anders beim Bürgermeister", gab Umweltminister Thorsten Glauber (FW) Peter Münch bei der gemeinsamen Nominierungsversammlung der Freien Wähler Heroldsbach-Thurn und der Freien Wähler Oesdorf mit auf den Weg.

"Der Bewerber weiß, wie Verwaltung tickt", hatte FW-Kreisvorsitzender Manfred Hümmer zuvor den Kandidaten vorgestellt. Münch ist durch und durch ein Mann der öffentlichen Verwaltung. Neben der regulären Laufbahnausbildung absolvierte er ein Studium zum Betriebswirt für Verwaltung und erwarb die weitere Zusatzqualifikation zum kommunalen Energiewirt, die bislang nur 50 Bayern haben.

Neue Öffnungszeiten

So ist es verständlich, dass in Münchs Wahlprogramm der Ausbau von Photovoltaik und die CO2-neutrale Beheizung der öffentlichen Gebäude weit vorne steht. "Dem Bürger will ich nichts vormachen", betonte er, gab aber schon jetzt der Verwaltung Dinge vor: Die veränderten allgemeinen Arbeitszeiten müssten auch in den Öffnungszeiten der Gemeinde ihren Niederschlag finden. Einmal im Monat müssten deshalb die Ämter auch an einem Samstagvormittag besetzt sein. Barrierefreier Zugang zu öffentlichen Gebäuden, mehr digitale Verwaltung und WLAN-Hotspots gehören für ihn dazu. Zudem will er die Dienststelle eines Ehrenamtsbeauftragten schaffen.

Den Veränderungen der Arbeitswelt will er auch durch flexible Ferienbetreuung, Gebührenfreiheit im Kindergarten und einen Waldkindergarten Rechnung tragen. Besonderen Beifall der Versammlung fand seine Idee einer Sauberkeitsoffensive "Kein Müll in der Natur".

Der Rückhalt in seiner Familie ist Münch wichtig. Das belegte schon seine Vorstellung mit Bildern seiner Familie. Diese persönliche Ausrichtung dürfte auch Pate gestanden haben für Überlegungen zu einem Einheimischen-Baulandmodell. Die FW-Ortsvorsitzende Inge Piroth warb denn auch um Unterstützung für Münchs Ideen, um in Heroldsbach und allen seinen Ortsteilen eine Aufbruchsstimmung hervorzurufen.

PAULINE LINDNER

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