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Mobilfunkmasten: Bürger im Landkreis Forchheim sorgen sich um Strahlung

Igensdorfer Gemeinderat diskutiert Standort - Befürchtungen auch in anderen Orten groß - 21.07.2019 14:00 Uhr

Mobilfunkmasten sorgen für guten Handyempfnag, erzeugen bei Bürgern aber auch Ängste. © Daniel Reinhardt/dpa


Wie Bürgermeister Wolfgang Rast in der jüngsten Gemeinderatssitzung erläuterte, sind Masten unter zehn Metern Höhe genehmigungsfrei. Abgedeckt werden sollen vor allem Flächen, die bis jetzt noch nicht versorgt werden, wie Rüsselbach, Weißenohe, Sollenberg, Ober- und Unterlindelbach.

Sorgen vor höherer Strahlung

Allerdings bereitet den Räten die höhere Strahlung bei 5G Sorge. Auch in anderen Gemeinden im Landkreis verunsichern bestehende Masten oder geplante Anlagen die Menschen. In Forchheim ist jüngst ein Anwohner gescheitert, der vor Gericht gegen einen 36 Meter hohen Masten geklagt hatte. Auch in Geschwand und Bärnfels formierte sich Widerstand gegen eine geplante Anlage. Große Befürchtungen hatten auch die Bürger in Wiesenthau, die Rückwind aus Neunkirchen erhielten - dort hatte sich eine Bürgerinitiative gegen einen Masten gegründet. In einer der kommenden Sitzungen soll ein Mitarbeiter von Vodafone die Igensdorfer Räte über das geplante Vorhaben informieren.

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Um einen möglichst großen Abstand der Mobilfunkmasten zu Wohngebieten zu bekommen, wurden Alternativstandorte am Bauhof, Eberhardsberg und auf einem gemeindeeigenen Grundstück in der Nähe von Guttenburg vorgeschlagen. Ebenso will man sich erkundigen, ob es Möglichkeiten gibt, auf einem Mobilfunkmast mehrere Anbieter zu bündeln. 

ROLF RIEDEL/PATRICK SCHROLL E-Mail

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