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Samstag, 21.09.2019

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Mehr Sicherheit für die Kerwa in Kirchehrenbach

Gemeinderat stellt Verordnung zur Bartholomäuskirchweih - 07.08.2019 18:04 Uhr

Michael Pirmer, Timo Bail , Bürgermeisterin Anja Gebhardt und Festwirt Alexander Sponsel wollen, dass das Traditionsfest im August wieder ein Volltreffer wird. © Archivfoto: Marquard Och


Schon 2018 hat die Gemeinde die Rolle des Kirchweih-Veranstalters von Festwirt Alexander Sponsel übernommen (wir berichteten). Von Freitag, 23. bis Montag, 26. August, steht heuer die Bartholomäuskirchweih an. Der Gemeinderat hat nun die zwölf Paragraphen, die die "Ehrabocha Kerwa" regeln, nochmal unter die Lupe genommen.

So wurde im Sozialausschuss ergänzt und vom Gesamtrat dem Zusatz in der Festverordnung zugestimmt: Es ist verboten, mitgebrachte Speisen auf dem Festgelände zu verzehren. Nicht mehr zur Festmeile zählt nach Vorschlag von Siegfried Adami (SPD) die parallel zur Hauptstraße verlaufende Heugasse.

Im Lärmschutz waren Adami die in Forchheim gültigen 100 Dezibel zu hoch. Sein Vorschlag einer Begrenzung auf 80 Dezibel fiel bei der Abstimmung (8:5) durch. In die Festordnung aufgenommen wurde, dass Hauseingänge nicht zugestellt werden dürfen. In der nichtöffentlichen Sitzung wurde der "Security"-Auftrag für 2337 Euro an den Sicherheitsdienst Nürnberg vergeben.

Besuch aus Norddeutschland

Nach Ankunft der Gäste aus der norddeutschen Partnergemeinde Hassel findet am 23. August um 15.30 Uhr eine gemeinsame Ratssitzung statt, zum Bieranstich um 17 Uhr sind den "Nordlichtern" Plätze reserviert. Nach dem Patronatsfest am Samstag sind die Gäste zu einem Besuch der Pottensteiner Teufelshöhle eingeladen, am Sonntag zum Frühstück im Gasthaus Sponsel.

Nicht ganz einig waren sich die Parteien zum schon in der Julisitzung gefallenen Beschluss, zehn Prozent der Sanierungskosten der Walpurgiskapelle zu übernehmen. "Jetzt reden wir plötzlich von 10.000 Euro", meinten Raimund Albert und Rainer Gebhardt (SPD) zur Begründung von Vizebürgermeister Michael Knörlein, die Kapelle sei schließlich ein Wahrzeichen der Gemeinde.

Den Bauausschuss beschäftigte Feuerwehrkommandant Sebastian Müller. Bei einem Ortstermin ging es um die Verbesserung des Schallschutzes im Schulungsraum, eine Einzäunung des Gastanks, Feuchtigkeitsschäden an der Wand zwischen Fahrzeug- und Waschhalle sowie Risse im Asphalt auf dem Vorplatz.

Wir haben für Sie eine Übersicht über die Kirchweihen im Landkreis Forchheim erstellt. Sollten Sie die Karte nicht sehen, klicken Sie einfach hier.

 

MARQUARD OCH

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