Donnerstag, 19.09.2019

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Kunreuth freut sich über mehrere Denkmalschutzvorhaben

Kirche und Haus erhalten Auffrischungskur - Straßenarbeiten umfangreicher als geplant - 24.08.2019 16:00 Uhr

Die Kirche St. Georg in Weingarts wird weiter saniert. © Roland Huber


Im Detail: die teilweise Innenrestaurierung der Kirche St. Georg in Weingarts. Sie soll eine neue Beleuchtung erhalten und die Altäre sollen wieder hergerichtet werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 160.000 Euro, ein Zuschuss in Höhe von 65 Prozent ist zugesagt.

Die Weingartser haben bereits Erfahrungen mit dem Landesamt für Denkmalschutz mit seiner Dienststelle auf Schloss Seehof in puncto Kirche St. Georg, so Bürgermeister Konrad Ochs (CSU/BB). Als die Gemeinde die Wände mit Kalkfarbe gestrichen hatte, war das Amt bereits in die Arbeiten involviert.

Ähnlich wird es sich bei dem privaten Sanierungsvorhaben in Weingarts verhalten. Die Erwerber eines denkmalgeschützten Wohnhauses wollen es umbauen. „Schön, wenn einer so was macht und so ein Haus kauft“, fasste Manfred Brucker (SPD) die einhellige Ratsmeinung zusammen. Der Rat erteilte die denkmalschutzrechtliche Genehmigung hierfür und die für den Abriss einer Garage, die unmittelbar an den Gemeindebackofen grenzt.

Mitte September wird die Gemeindeverbindungsstraße nach Regensberg erneuert. Die Maßnahme beginnt kurz hinter der Einmündung in die Staatsstraße und endet am Ortseingang. Insoweit hatte der Gemeinderat das Projekt schon vergeben. Nun erweitert man es um den Ast nach Rangen. Das sind rund 200 zusätzliche Meter. Deshalb erhöhen sich die Kosten auf nunmehr 218 000 Euro.

Straße muss gesperrt werden

Das empfand Bürgermeister Ochs als angenehmes Ergebnis, lag doch schon einmal eine Kostenschätzung über 300 000 Euro vor. Die Straße wird abgefräst, ein Asphaltgewebe aufgebracht und anschließend eine neue Deckschicht. Einziges Problem ist das nötige Sperren der Straße. Bis zum Abzweig nach Rangen gehe das durch abschnittsweises Sperren. Schwieriger werde das letzte Teilstück, das auch die Gäste des Gasthofs Hötzelein passieren müssen. Der Gasthof hat zwar im Dezember geschlossen, das ist aber zu spät im Jahr für Arbeiten mit Teer. Ochs setzt darauf, dass der Bauleiter ein Lösung finden wird. 

PAULINE LINDNER

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