Mittwoch, 13.11.2019

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Kirschblütenfest in Oberrüsselbach fällt aus

Aus für das fränkisch-japanische Fest nach zehn Jahren - 15.04.2016 14:00 Uhr

Das beliebte japanisch-fränkische Kirschblütenfest in Oberrüsselbach ist Geschichte: Es findet nicht mehr statt, der Initiator möchte kürzer treten. © Archivfoto: Beke Maisch


Die Töne der Bambus-Flöte haben vor zehn Jahren Ludwig Frambach inspiriert. Genauer gesagt die Flötentöne von Jim Franklin, Komponist, Lehrer und ebene Meister der Shakuhachi, japanisch für Bambusflöte. Franklin ist dann auch jedes Jahr in Oberrüsselbach aufgetreten. Drumherum hat Ludwig Frambach ein japanisch-fränkisches Kulturprogramm gesponnen. Fitzgerald Kusz hat dabei regelmäßig fränkische Haikus gelesen, die Klaus-Brandl-Band spielte, es gab Aikido-Vorführungen, japanische Tänze und mehr.

„Es war eine tolle Zeit, aber eben auch sehr anstrengend und wir werden alle nicht mehr jünger“, sagt Ludwig Frambach (61). Neben Frambach war vor allem der Verein Kreativanger Mammut aus Igensdort mit Tilman Oehler an vorderster Front aktiv und die japanisch-deutsche Gesellschaft Nordbayern hat in den Anfangsjahren kräftig mitgeholfen. Nicht nur kulturell, auch kulinarisch wurden die Gäste versorgt.

Die Frage „Wie lange machen wir das noch?“ habe sich schon seit einigen Jahren gestellt, sagt Ludwig Frambach, „aber dann war die Atmosphäre jedes Mal wieder so besonders.“ Vor allem wenn die Kirschen tatsächlich am Termin blühten und die Sonne schien. Aber selbst wenn es geregnet habe, seien mehrere hundert Leute gekommen. Nach zehn Jahren sei ein guter Zeitpunkt gekommen, um das Kapitel zu schließen, erklärt Frambach.

BEKE MAISCH

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