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Hundekot: Landwirte warnen vor Parasiten im Tierfutter

In Ebermannstadt und im Wiesenttal sind die Hinterlassenschaften von Hunden ein Ärgernis - 13.05.2019 05:52 Uhr

Eine sogenannte Dog-Station auf einem beliebten Spazierweg in Weilersbach. © Patrick Schroll


Erneut richtete Meyer ihren Appell an Hundebesitzer, den Kot in Beuteln und den dafür vorhergesehenen Abfallbehältern zu entsorgen. Die Stadt stellt hierfür 14 sogenannte Dogstations entlang beliebter Spazierwege im Stadtgebiet Ebermannstadt sowie in Gasseldorf, Rüssenbach, Niedermirsberg und Moggast bereit. An einzelnen Standorten sind reine Tütenspender angebracht.

Wie berichtet, gibt es in vielen Kommunen im Landkreis Abfallbehälter, teils mit kombinierten Tütenspendern. Auch Ebermannstadts Nachbargemeinde Pretzfeld kommt der Stadt mit Behältern auf den Wegen im Wiesenttal entgegen, während in Weilersbach, Kirchehrenbach und Leutenbach lediglich Abfallbehälter ohne Tütenspender zur Verfügung stehen.

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Gefahr durch infizierten Hundekot

In der Sitzung sprach Meyer davon, dass Hundekot in der freien Natur weder für Tier noch Mensch angenehm sei. "Er birgt eine Infektionsgefahr und ist für eine Tourismusregion nicht wünschenswert." Auch Landwirte beklagen die Situation. Sie sehen die Gefahr, dass durch einen möglicherweise infizierten Hundekot auf den Äckern und Wiesen Parasiten in das Futter für ihre Tiere gelangen könnten.

Meyer sprach davon, dass die Abfallbehälter mehrheitlich gut von der Bevölkerung angenommen werden. Immer wieder komme es aber vor, dass der Kot an Ort und Stelle bliebe oder die gefüllten Kotbeutel nicht in den Mülleimern, sondern entlang der Wege entsorgt würden. Im Hinblick auf die Anschaffungskosten von Dogstations und den Aufwand für die Bauhofmitarbeiter, die Behälter zu leeren, sprach sich die Stadtverwaltung dafür aus, auf weitere Standorte zu verzichten.

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PATRICK SCHROLL

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