Mittwoch, 13.11.2019

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Heroldsbach: Spatenstich fürs "Wohn- und Dienstleistungszentrum"

28 Wohnungen, viel Platz fürs Gewerbe: Die "junge" Gemeinde wächst weiter - 30.09.2019 08:00 Uhr

Heroldsbach Spatenstich Wohn- und Dienstleistungszentrum Heroldsbach (Bilder) Von: Alexander Hitschfel © Alexander Hitschfel


Gemeinsam mit dem Immobilien-Projektentwickler GBI Wohnungsbau wurde mit dem offiziellen Spatenstich ein Bau begonnen, der in der Bevölkerung und in Teilen des Gemeinderates anfänglich nicht ganz unumstritten war.

Von den insgesamt 28 barrierefreien Wohnungen in der Unteren Hauptstraße 2 werden 25 vom Freistaat bezuschusst – durch die Förderung wird auch eine erschwingliche Miete ermöglicht. Bei der einkommensorientierten Förderung zahlen die Mieter in drei Förderstufen fünf, sechs und sieben Euro Miete.

Noch im kommenden Monat will der Projektentwickler die Tiefbauarbeiten abschließen, dann startet der Rohbau des bis zu dreigeschossigen Gebäudes. Schon im Frühjahr 2021 sollen – laut Julia Heilmann, Projektleiterin der GBI, die im Übrigen aus der Nachbarortschaft Hausen kommt – die Bewohner einziehen.

Heroldsbach Wohn- und Dienstleistungszentrum, Spatenstich als Input für den Bericht von Herrn Hitschfel über den Spatenstich unseres Wohn- und Dienstleistungszentrums in Heroldsbach erhalten Sie im Anhang die Visualisierung und Pressemitteilung als PDF. Vielen Dank für’s Veröffentlichen! Mit freundlichen Grüßen / Best regards, Julia Heilmann | Am Weichselgarten 11-13 | 91058 Erlangen | Germany T: +49 (9131) 533 82 - 73 | F: +49 (9131) 533 82 - 77 | M: +49 (162) 104 51 26 Julia.Heilmann@gbi.ag | http://www.gbi.ag © Grafik: GBI Wohnungsbau AG


Die geförderten Wohnungen umfassen ein bis drei Zimmer mit Größen von 39 bis 74 Quadratmetern, die drei frei finanzierten Wohnungen bieten mit zwei bis drei Zimmern bis zu 190 Quadratmeter Wohnfläche. Dafür, dass das „Wohn- und Dienstleistungszentrum“ auch seinen Namen verdient, sorgen die verschiedenen Gewerbemieten im Erdgeschoss.

Insgesamt ziehen vier Gewerbemieter auf die 900 Quadratmeter ein. Die Diakonie Bamberg-Forchheim errichtet dort eine Tagespflege für bis zu 25 Personen. Eine Allgemeinarztpraxis, die Liebig-Apotheke sowie ein Friseur-Salon ziehen ebenfalls in die neuen Räumlichkeiten ein.
Projektleiterin Heilmann zeigte sich erfreut, dass bereits vor Baubeginn „alle Gewerbeflächen vermietet sind“. Dies spreche von einer attraktiven Lage im Ort. Insgesamt seien auch 44 Stellplätze in der Planung, die ausreichend Parkraum bieten würden.

Hinzu kommt, dass auf dem Grundstück eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge geplant sei, die auch öffentlich genutzt werden könne. Bürgermeister Büttner, der gemeinsam mit Heilmann, Markus Beugel, Aufsichtsratsmitglied der GBI Holding, Bauleiter Martin Schinner sowie Vertretern der am Bau beteiligten Firmen den Spatenstich vornahm, dankte den Investoren für deren Bereitschaft. Auch mit im Boot: die Vereinigten Raiffeisenbanken und die Raiffeisenbank Heroldsbach, die sich in der Projektfinanzierung engagieren.

Lob für die Verwaltung

In seinen Dankes- und Lobesworten hob Büttner zudem die eigene Verwaltung hervor, besonders Sebastian Kramer vom Hauptamt und Bauamtsleiter Michael Engelhardt.

Man wolle mit dem Projekt in Heroldsbach eine „tadellose Visitenkarte“ der GBI hinterlassen, so Aufsichtsratsmitglied Markus Beugel, der sich so für weitere Projekte im Landkreis Forchheim empfahl. Aktuell betreut er Projekte unter anderem in Herzogenaurach, Fürth und Baiersdorf in der näheren Umgebung, aber auch in anderen großen Städten im gesamten Bundesgebiet. Nachdem man aktuell noch Kapazitäten frei habe, sei man offen für Anfragen aus anderen Städten und Gemeinden aus Stadt und Landkreis.

Mit einem Altersdurchschnitt von 39 Jahren gehöre Heroldsbach zu den jüngsten Gemeinden in Bayern. Aber man müsse früher schon an später denken, so Büttner. Deshalb habe man sich auch für ein solches Projekt entschieden, das den Standort Heroldsbach im Wettbewerb der Städte und Gemeinden „eine Vorrangstellung“ vermittelt, meinte der Bürgermeister abschließend.

Alexander Hitschfel

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