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Freie Wähler schicken Stefan Dobler ins Rennen

Der 59-jährige Ortsvorsitzende der FW verfügt allerdings noch nicht über kommunalpolitische Erfahrung. - 15.10.2019 08:00 Uhr

Stefan Dobler tritt im März um die Richter-Nachfolge an. © Foto: privat


Der Elektroingenieur hat berufliche Führungsqualitäten und will nach eigener Aussage kein Verwaltungsbürgermeister werden. Einstimmig wurde er bei den FW als Kandidat nominiert.

Seit Oktober vergangenen Jahres ist der 59-jährige Elektroingenieur, der als Entwicklungsleiter bei einer Nürnberger Flugzeugfirma arbeitet, Vorsitzender des Freie-Wähler-Ortsverbands. "Da haben wir den Generationenwechsel eingeleitet und können ein gutes, junges Team antreten lassen", verspricht Dobler.

Wegen familiärer Situation

Mit ihm wären drei Kandidaten, darunter auch Frauen, für das Amt bereit gewesen. Aufgrund familiärer Situationen wurde dann Stefan Dobler einstimmig nominiert. Die Entscheidung, dass er überhaupt kandidieren wird, ist bei ihm nach und nach gereift, sagt er. Er sei kein gebürtiger Neunkirchner, leite aber eine große Organisation, habe somit Erfahrung in der Budget- und modernen Menschenführung und er liebe Neunkirchen: "Ich lebe schon lange hier und möchte Neunkirchen etwas zurückgeben", betont Dobler im Gespräch.

Aber er kenne auch den Rest der Welt. Das seien durchaus Vorteile, findet er. Als politischer Newcomer könne man ihn bezeichnen. Für den Gemeinderat hatte er schon kandidiert, schaffte aber den Sprung ins Gremium nicht und verfolgte und gestaltete die Politik in der Partei. Aber: "Wenn ich Bürgermeister werden würde, wäre ich kein Verwaltungsbürgermeister, sondern würde die Dinge anpacken, würde verändern", sagt Dobler.

Ein Blick von außen zeige ein gutes Bild von Neunkirchen, es stehe gut da. Davon ausgehend hat Stefan Dobler mit den Parteimitgliedern und möglichen Gemeinderäten der Freien Wähler Zukunftsvisionen geschmiedet. Wie stellten sie sich Neunkirchen 2030 vor? Soziales und die Schulentwicklung sollen nach vorn geführt werden, war ein Beispiel.

Angesichts der unterschiedlichen Lebensphasen, die ein Mensch durchläuft, sollte auch ein reichhaltiges kulturelles Leben im Ort möglich sein. Eine Kleinkunstbühne oder ein Kino sind neben der ökologischen Weiterentwicklung des Ortes bei dem Blick in die Zukunft genannt worden. Natürlich tritt Stefan Dobler, Vater von zwei erwachsenen Kindern, an, um zu gewinnen. Auch zwei Wahlperioden wären noch möglich.

Die Mitarbeit bei den Freien Wählern, denen er seit 15 Jahren angehört, ist Doblers einzige vereinsmäßige Mitgliedschaft bislang. Der kandidat jedenfalls ist mit dem jungen Team der Freien Wähler als Rückenwind zuversichtlich für eine gute Kommunalpolitik.

PETRA MALBRICH

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