Freitag, 22.11.2019

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Buckenhofener ärgern sich über marode Straßen

Sanierung der Fahrbahnen stand im Fokus der Bürgerversammlung - 19.10.2019 17:30 Uhr

Risse im Asphalt und Schlaglöcher sind vielen Bürgern in Buckenhofen ein Dorn im Auge. © Roland-Gilbert Huber-Altjohann


Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) hat die Pläne über das seit Jahren brodelnde Thema in der Bürgerversammlung im Sportheim des SV Buckenhofen konkretisiert. Doch für einige Anwohner reichen die Maßnahmen nicht aus, sie wünschen sich eine schnelle Ausbesserung über den Lindenweg hinaus.

350.000 Euro pro Jahr

„Nach dem Lindenweg ist nicht Schluss“, versichert der OB. Im Rahmen von regulären Ausbesserungsarbeiten können bereits vor der weitergehenden Sanierung kleine Stellen nördlich des Lindenwegs ausgebessert werden. Die Stadt gibt pro Jahr 350.000 Euro für solche „kleinen Maßnahmen“ aus.

Dass der Straßenzustand und auch der Verkehr die Bürger nach wie vor bewegen, wird in der Bürgerversammlung schnell klar. Neben der Buckenhofener Straße ist auch die Straße Zur Staustufe im Gespräch, die jedoch der Rhein-Main-Donau GmbH gehört. Auch hier möchte Kirschstein Stellen ausbessern.

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Daneben sorgt die Parksituation für Unmut. Anwohner berichten von Autos, die zu nah an Kreuzungen oder auf dem Gehsteig stehen. „Das ist nicht zu akzeptieren“, stimmt Kirschstein zu. Die komplett auf der Straße parkenden Autos würden dort jedoch legal stehen.

Im Zuge des geplanten Baugebiets „Tränklein“ kommen Änderungen auf das Ortsbild zu. Die Feuerwehr soll dort dann in einen Neubau ziehen, für das alte Feuerwehrhaus in der Buckenhofener Straße kann sich Kirschstein einen Veranstaltungsort vorstellen – ähnlich dem neuen Rathaus in der Innenstadt, das nach der Renovierung zu einem „Haus der Begegnung“ wird. Einen Zeitplan gibt es für das Baugebiet noch nicht. „Wir müssen alle Beteiligten ins Boot holen“, meint Kirschstein. Unterdessen gingen die Planungen weiter.

In der Innenstadt plant die Stadt aktuell ein Lichtkonzept, das die Achse von Bahnhof bis Kaiserpfalz sowie Wasserflächen in Szene setzen soll. Forchheim soll so zur „goldenen Stadt“ werden.

Bezüglich der Neugestaltung des Paradeplatzes geht die Stadt im November einen Schritt weiter, dann soll der Auftrag vergeben werden. Umgebaut werden soll der Paradeplatz von 2021 bis 2023. „Die Detailplanung des Paradeplatzes ist sicher ein Thema, das wir für 2020 auf der Agenda haben“, erklärt der OB.

Ein weiterer Punkt für das nächste Jahr ist die Verbesserung des ÖPNV. Hier wünschen sich die Buckenhofener, dass die Busgrößen an die Auslastung angepasst werden. „Wenn die Busse durch die Straße donnern, vibriert das Haus“, erzählt ein Anwohner. Ein Punkt, den Kirschstein – selbst Buckenhofener – unterstützt: „Die Busgröße muss zum Bedarf passen.“

Julian Hörndlein

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