Dienstag, 12.11.2019

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Bamberg-Forchheim: Schnelle Radverbindung kommt

Die Landräte und Bürgermeister arbeiten an einem attraktiven Schnellweg - 26.09.2019 15:10 Uhr

Die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden und Landkreis im Regnitztal, die vom Radschnellweg berührt werden, sind sich über das Vorhaben einig. © Pressestelle Landratsamt Bamberg


Dies kündigten die Landräte Hermann Ulm und Johann Kalb (beide CSU) nach einem runden Tisch mit Bürgermeistern, Vertretern von Tiefbauämtern, Wasser- und Schifffahrtsamt sowie staatlichem Bauamt an. Die Nord-Süd-Verbindung im Regnitztal gilt als eine der wichtigsten Strecken für Fahrradfahrer: "Diesen Abschnitt werden wir zu einer Premium-Strecke ausbauen", so die Landräte Kalb und Ulm. Vor allem wollen sie eine direkte, sichere und zügig befahrbare Verbindung für Berufspendler der starken Wirtschaftsstandorte schaffen.

Die Landräte haben Verkehrsminister Hans Reichhart um Unterstützung gebeten, weil das geplante Projekt den Anschluss ans Radschnellwegenetz rund um die Metropolregion Nürnberg schaffen soll. Das in Arbeit befindliche Alltagsradverkehrskonzept des Landkreises Bamberg stellt einen der zentralen Bausteine des 2018 beschlossenen "intermodalen Mobilitätskonzeptes" dar. Als eine der Strecken mit der höchsten Kategorie des Alltagsradverkehrs wurde die Verbindung zwischen Bamberg und Forchheim identifiziert.

 

Auch vor dem Hintergrund, dass um die Metropolregion Nürnberg ein Netz an Radschnellwegen gebaut werden soll, spielt eine zügig und sicher befahrbare Premium-Radverbindung von Bamberg-Forchheim kommend eine wichtige Rolle und führt das Netz in Richtung Norden weiter. Diese soll vor allem für die Berufspendler der Wirtschaftsstandorte im Regnitztal mit einer direkten, sicher und zügig befahrbaren Infrastruktur eine attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr bieten.

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Lagen die zum Fahrradpendeln akzeptabel angesehenen Entfernungen vor einigen Jahren noch bei rund fünf Kilometern, können zum Beispiel dank Pedelecs mit Elektrounterstützung heute eher 15 Kilometer und mehr angesetzt werden. Der Radverkehr gewinnt, so die Mitteilung, bei den Bürgerinnen und Bürgern zunehmend an Bedeutung für deren Alltagsmobilität. Daher haben sich die Landräte mit den Bürgermeistern von Strullendorf, Hirschaid, Altendorf, Eggolsheim, Hallerndorf, Forchheim und Hausen darauf verständigt, die schnelle Nord-Süd-Radverkehrsverbindung anzugehen. Sie wollen für die Umsetzung einen Arbeitskreis bilden.

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