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Zwanziger: Staatsregierung versteckt sich in Sachen Hupfla

Der Erlanger Landtagsabgeordnete der Grünen erwartet ein klares Bekenntnis - 20.04.2019 06:00 Uhr

Für Bündnis 90/Die Grünen im Landtag: Christian Zwanziger (30), hier mit Maria Scherrers (36). © Peter Weierich


In einer umfangreichen "Schriftlichen Anfrage" an die Staatsregierung hatte Zwanziger versucht, der Staatsregierung ein Bekenntnis zum Teilerhalt des historischen Gebäudes abzuringen. Diese setzt aber offensichtlich auf Zeit und will abwarteten, bis der Abstimmungsprozess zwischen Stadt Erlangen, FAU und Uniklinik abgeschlossen ist.

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Erlanger Hupfla: Wie geht es weiter mit den Überresten?

Die frühere Heil- und Pflegeanstalt "Hupfla" in Erlangen hält die Stadt seit Monaten auf Trab: Anfang Januar 2019 hatten sich Universitätsklinikum und Stadt darauf geeinigt, Teile des denkmalgeschützten Bauwerks zu erhalten. Ein Trakt könnte zum Gedenkort für die Opfer der NS-Euthanasieprogramme und der westliche Trakt abgerissen werden.


Bekanntlich hat der Stadtrat am 28. März einstimmig entschieden, im östlichen Teil des "Kopfbaus" der ehemaligen Heil-und Pflegeanstalt eine Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie einzurichten. Laut Zwanziger verstecke sich die "Söder-Regierung" mit ihren Antworten hinter der Stadt und drücke sich vor der Verantwortung. Außerdem vermisse er in der Stellungnahme ein klares Bekenntnis der Staatsregierung zum Erhalt des Hupfla-Kopfbaus. 

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