Donnerstag, 24.10.2019

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Uttenreuth: Jugend spricht beim Klimaschutz mit

Teilnehmer bringen gut 500 Vorschläge zum Handeln vor Ort ein - 27.04.2019 11:00 Uhr

Bei der Jugend-Klimakonferenz gab es nicht nur ein Brainstorming zum Thema Klima- und Umweltschutz, sondern auch regen Austausch und Gespräche darüber, was sich in Uttenreuth verwirklichen lässt. © Sonja Slowek


Nach der Begrüßung und einem kurzen Impulsreferat von Stefan Jessenberger, dem Vorsitzenden des Vereins "Energiewende ERH", wurde an acht Thementischen von den Jugendlichen Ideen entwickelt und ganz konkrete Handlungsmöglichkeiten diskutiert.

"Wir wollten mit den jungen Leuten in Uttenreuth nicht die großen politischen Themen wie zum Beispiel den Kohleausstieg diskutieren. Mir ging es darum, die Lösungen direkt vor Ort, hier bei uns in unserer Gemeinde, auf der Graswurzelebene, herauszuarbeiten. Denn gerade vor Ort kann man sehr viel bewegen. Bürgermeister und Gemeinderat haben umfassende Befugnisse in vielen Bereichen der kommunalen Ebene. Das, glaube ich, hat die Jugendlichen sehr angesprochen. Sie haben gespürt, dass man hier wirklich etwas sichtbar und spürbar verändern kann."

Zum großen Erfolg der Konferenz trug bei, dass die wichtigen gesellschaftlichen Gruppen wie die evangelische und die katholische Jugend und der kommunale Jugendtreff sehr zahlreich mit ihren Jugendlichen dabei waren. "Bei rund 350 jungen Menschen in der angesprochenen Altersgruppe ab 14 Jahren ist es schon ein deutliches Zeichen, wenn sich fast 100 Jugendliche aktiv beteiligen", freute sich der Bürgermeister über den großen Zuspruch.

Auch inhaltlich hätten die Jugendlichen eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig ihnen der Klimaschutz vor Ort ist. An den Thementischen, "Ernährung und Handel", "Verkehr", "Wohnen", "Natur, Umwelt, Freizeit und Umgebung", Ortsplanung", "Zukunftsvision Uttenreuth" und "meine persönliche Veränderung" wurden über 500 Einzelvorschläge eingebracht. Die Dokumentation wird in Kürze online gestellt.

Wichtig war den Jugendlichen auch, dass sie weiter mitarbeiten und die Konferenz fortgesetzt wird – dann schon mit einem Feedback der Politik, was konkret umgesetzt wurde. Außerdem sollen die Ergebnisse von den Jugendlichen selbst bei der Bürgerversammlung vorgestellt werden.

Nun ist es am Gemeinderat, die guten Vorschläge und Ideen auch in die Tat umzusetzen.

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