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Tier auf A73 bei Erlangen totgefahren - War es ein Wolf?

Bei Möhrendorf wurde das verendete Lebewesen aufgefunden - 22.03.2019 11:34 Uhr

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Lebensraum, Beute, Gesetze: Das sollten Sie über Wölfe wissen

Wölfe sind in Nordbayern längst keine Ausnahmeerscheinung mehr: Immer wieder werden die Raubtiere in der Region gesichtet oder hinterlassen eindeutige Spuren wie gerissenes Wild. Hier gibt's Fragen und Antworten zum Reizthema Wolf.


Morgens gegen sieben Uhr bekam die Verkehrspolizei die ersten Hinweise über ein totes Tier auf der Autobahn 73 auf Höhe Möhrendorf.

Doch diesmal war es weder ein Reh, noch ein Fuchs – diesmal handelte es sich mit "ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit", so die Polizei um einen Wolf. Jäger bestätigten die Annahme.

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NN-Forum: "Miteinander von Mensch und Wolf ist möglich"

Beim NN-Forum "Bald auch im Nürnberger Reichswald - wer hat Angst vorm bösen Wolf?" diskutierten die Podiumsgäste meist sachlich und differenziert. Dass das Thema Wolf die Menschen umtreibt, zeigte der Abend jedoch ebenfalls. Die Debatte fiel an mancher Stelle sehr emotional aus.


Das Tier muss in der Nacht auf die Fahrbahn getreten und dort angefahren worden sein. Ein Unfallverursacher war aber nicht auszumachen. Die Polizisten brachten den Kadaver in die Landesuntersuchungsanstalt für Gesundheit nach Erlangen.

Hier gibt es alles Infos zum Thema Wolf in der Region

"Vielleicht schon heuer, spätestens aber im nächsten Jahr, werden junge Wölfe auf der Suche nach neuen Quartieren hier unterwegs sein", hatte bereits Anfang des Jahres Otto Heimbucher, Vorsitzender der Kreisgruppe Nürnberg des Bund Naturschutz (BN) und umweltpolitischer Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion erwartet. Dass sich die scheuen Tiere dauerhaft in Stadtnähe ansiedeln, hält man beim BN aber eher für unwahrscheinlich.

 

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