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Stadt-Umland-Bahn: So soll die Strecke verlaufen

Im Sommer werden die Unterlagen bei der Bezirks-Regierung eingereicht - 08.05.2019 13:28 Uhr

Wie wird sie fahren? Die aus planerischer Sicht aussichtsreichste Strecke für die Stadt-Umland-Bahn (StUB) wurde jetzt vorgestellt. © Rainer Groh


Rund 160 Bürgerinnen und Bürger kamen zum 6. Dialogforum ins Vereinshaus nach Herzogenaurach. Nach den politischen Beschlüssen werden die Untersuchungsergebnisse im Juni der Regierung von Mittelfranken zur Prüfung vorgelegt.

Da für das Nürnberger Stadtgebiet bereits alle Alternativen im Laufe der Untersuchungen ausgeschieden sind, würde die StUB gemäß der Planungsgrundlage ab der Haltestelle "Am Wegfeld" entlang der B 4 fahren. Für die Anbindung von Tennenlohe gab es in der letzten Stufe des Verfahrens noch vier Varianten. "Der Verlauf über die Reutleser Straße, den Reutleser Weg, weiter über das Wetterkreuz zur B 4, dort parallel entlang mit einem Schwenk im Bereich Feuerwache in die Sebastianstraße und nach der Weinstraße wieder zurück zur B 4 ist aus planerischer Sicht der beste Weg", erläuterte Daniel Große-Verspohl, Geschäftsleiter des Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn.

Das ist die geplante Strecke der StUB. © Redaktionsservice/Schiller


Der Siemens Campus soll über die Friedrich-Bauer-Straße direkt erschlossen werden. "Im Innenstadtbereich hat die Sieboldstraße nur 0,3 Punkte schlechter abgeschnitten als die Ursprungsplanung durch die nördliche Nürnberger Straße. Da mit Blick auf die Entwicklungen der Friedrich-Alexander-Universität, unter anderem im sogenannten Himbeerpalast, allerdings deutliche Potenziale vorhanden sind, die wir qualitativ kennen, aber noch nicht quantifizieren können, empfehlen wir die Route über die Sieboldstraße", so Florian Gräf, Technischer Leiter des Zweckverbands Stadt- Umland-Bahn.

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Die Querung der Regnitz ist auf Höhe der Wöhrmühlinsel vorgesehen, hierfür sprach sich der Erlanger Stadtrat bereits im April aus. In Büchenbach wird vorgeschlagen, die StUB gemäß der ursprünglichen Planungsidee über die Mönau- und Lindnerstraße zu führen, um den dort geplanten Busumsteigepunkt direkt anzubinden. Im Stadtgebiet Herzogenaurach ist die Entscheidung für die Rathgeberstraße bereits im Juni 2018 gefallen.

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Die endgültige Festlegung der Vorzugstrasse für die Unterlagen des Raumordnungsverfahrens wird seitens der politischen Gremien getroffen. Nach der Behandlung im Mai in den Verkehrsausschüssen bzw. Stadträten der drei Städte beschließt der Verbandsausschuss des Zweckverbands StUB final am 7. Juni 2019. Im Anschluss werden die Unterlagen bei der Regierung von Mittelfranken als zuständige höhere Landesplanungsbehörde eingereicht.

"Im Raumordnungsverfahren wird die Regierung von Mittelfranken unsere Arbeit kritisch hinterfragen und eine sogenannte landesplanerische Beurteilung vornehmen. Dies wird ungefähr sechs Monate dauern. Wir erwarten eine Rückmeldung im Dezember", erklärte Daniel Große- Verspohl, Geschäftsleiter des Zweckverbands StUB.

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