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Nach der Bergkirchweih: Mehr als ein reines Sauf-Event

Aufgabe für die Stadt ist, dem Fest ein positiveres Image zu verleihen - 19.06.2019 13:19 Uhr

Die Bergkirchweih hat insbesondere in diesem Jahr ohne Besucherrekorde und Menschenmassen-Tage bewiesen, dass sie ein Fest für Familien, Ur-Erlanger oder Senioren sein kann. Auch gibt es auf den Kellern und Bühnen sowie an den Schausteller-Buden so viel Auswahl, dass jeder sein Plätzchen findet. Selbst bei der Musik. Von Blaskapelle über Ska-Band bis zu den Goldies wie Wulli und Sonja, Overdrive oder den Moskitos ist alles dabei.

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Bergkirchweih 2019: Abschied mit Peter Wackel und Lili Marleen

Auf dem Erich Keller ist das letzte Fass Bier zu Grabe getragen worden. "Pfarrer" Peter Wackel gab sein Bestes, und Oberbürgermeister Florian Janik verlängerte traditionsgemäß die Sperrstunnde. Das war die Bergkirchweih 2019 in Erlangen.


Angesichts der vielen Zehntausend Besucher, die täglich am Berg unterwegs sind, relativieren sich auch die Polizei- und Rettungsstatistiken. So schlimm jeder Einzelfall ist, passiert am Kirchweih-Gelände erstaunlich wenig. Und so unbeliebt Sicherheitskräfte und Fluchtwege bei manchen Berg-Traditionalisten sind, so wichtig sind diese mittlerweile dafür, dass es weiterhin entspannt bleibt.

Gemischte Gefühle: Die Bilanz der Polizei zur Bergkirchweih

Die Aufgabe für Stadt, Wirte und Schausteller wird sein, dem Fest ein positiveres Image zu verleihen. Es muss bekannter werden, dass die Bergkirchweih mehr ist als ein fränkischer Ballermann-Abklatsch. Peter Wackel als Abschieds-Pfarrer war hier nicht hilfreich. Zudem wirkte der Party-Profi beim Fassbegräbnis wenig emotional, wenn man an den ehemaligen Wirt Thomas Fischer oder Pfarrer Wolfgang Leyk zurückdenkt. Doch auch hier hilft ein vernünftiges Maß an Gelassenheit. Insgesamt ist es einfach wunderbar, wie viele Menschen und Generationen die vergangenen zwölf Tage zusammen verbracht haben.

Keller-Geflüster, Tag 7: Die Bergwache

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