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Mittwoch, 16.10.2019

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Kreuzung Schiller-/Bismarckstraße in Erlangen ist wieder frei

Eine Baustelle weniger, doch die Glückstraße bleibt bis Mitte Juni geschlossen - 18.05.2019 06:00 Uhr

Oberbürgermeister Florian Janik, Baureferent Josef Weber (re) und Hans-Hein Bellmann (li) von der Baufirma geben die Bismarckstraße frei.


Solange braucht es, bis der Belag ausgehärtet und belastbar sei, wie Baureferent Josef Weber erläuterte. Rund drei Millionen Euro habe die Gesamtbaumaßnahme gekostet, sagte Oberbürgermeister Florian Janik, der zusammen mit Josef Weber und Hans-Hein Ballmann, dem Geschäftsführer der Baufirma aus Heßdorf, das Band zerschnitt. Der Freistaat habe rund 50 Prozent Zuschuss gegeben. Der OB erinnerte daran, dass es während der Bauzeit durchaus Anwohner gegeben habe, die sich über die Ruhe in der Bismarckstraße gefreut hätten.

Vor der Freigabe der Kreuzung erklärte Baureferent Weber, dass jetzt auch vor dem städtischen Marie-Therese-Gymnasium Tempo 30 gelte. Auch die bei der Eröffnung anwesende Schulleitung des Gymnasiums zeigte sich darüber "hoch erfreut". Tempo 30 bedeute für Schülerinnen und Schüler mehr Sicherheit.

Eigentlich wäre der Ausbau der Kreuzung bereits 2018 abgeschlossen gewesen. Doch es gab unvorhergesehene Probleme: So mussten Kabel und Leitungen verlegt werden. Eine Fernwärmeleitung, die viel zu knapp unter dem Bordstein verlief, musste zeitlich aufwendig verlegt werden. Bei den Bauarbeiten in der Schillerstraße brach plötzlich die Straße. Ursache dafür war eine in fünf Metern Tiefe liegende unverschlossene Anschlussleitung, die ebenfalls saniert werden musste.

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Um in naher Zukunft wieder große Schäden an den Straßen zu vermeiden, wurde ein besonders dicker Belag verlegt. Baureferent Weber wies auch daraufhin, dass Barrierefreiheit mit taktilen Leiteinrichtungen und Sonderbordsteinen erreicht sei. Auch gebe es vor dem Marie-Therese-Gymnasium neben Tempo 30 jetzt auch eine "Mittelinsel" zum sicheren Überqueren der Straße.

Für Radfahrerinnen und Radfahrer ist die Kreuzung ebenfalls verbessert worden. So gibt es jetzt rot markierte Schutzstreifen und mehr Platz. Dadurch wird auch für mehr Sicherheit gesorgt, glaubt der Baureferent.

Die Einfahrt von der Glückstraße (im Hintergrund) ist noch bis Mitte Juni gesperrt. Der Belag muss noch aushärten.


Die Zufahrt von der Glückstraße in die Bismarckstraße erfolgt nach der Aushärtung des Belags über eine besondere Fläche, "Hier wurde eine sogenannte Möglichkeitsfläche errichtet", sagt der Baureferent. Dies bedeute, dass etwa das "Café Bismarck" jetzt auch Tische und Stühle draußen aufstellen könne, wenn dies genehmigt werde.

Bei der Ampelschaltung wird es so sein, dass die Ampel in der Schillerstraße Vorrang genießt. Wer aus der Bismarckstraße abbiegen will, muss länger warten. Die Stadt will so den Durchgangsverkehr vom Lorlebergplatz verringern.

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