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Samstag, 15.08.2020

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"Klassik am See" 2020 mit der Oper "Die Zauberflöte"

Über 200 Mitwirkende wollen die Oper von Wolfgang Amadeus Mozart präsentieren - 05.12.2019 14:30 Uhr

War bereits mehrfach zu Gast am Dechsendorfer Weiher: Ljubka Biagioni zu Guttenberg dirigiert bei „Klassik am See“ 2020 Mozarts „Die Zauberflöte“.


Ausführende sind die Hofer Symphoniker, die Philharmonischen Chöre aus Herzogenaurach und Nürnberg, der aus dem Sender Klassik Radio bekannte Sprecher Holger Wemhoff und ein international besetztes Solisten-Ensemble. Für Leitung und Regie zeichnet erneut Ljubka Biagioni zu Guttenberg verantwortlich, die bereits bei mehreren "Klassik am See"-Konzerten am Dirigenten-Pult stand.


Klimanotstand: Kein Feuerwerk bei Klassik am See?


In seiner Oper gelingt es Mozart, verschiedene Musik- und Theaterstile zu einer einzigartigen Komposition zu vereinen. Das märchenhafte Singspiel beinhaltet sowohl ernste Elemente der "opera seria" als auch komödiantische Elemente der "opera buffa". Da sowohl Mozart als auch sein Librettist Emanuel Schikaneder Freimaurer waren, lassen sich viele humanitäre Elemente in der Oper erkennen. Das Nebeneinander von Gut und Böse ist als Grundsubstanz des Werkes erkennbar.

Der Vorschlag zur Realisierung des Werkes kam von dem mit Mozart befreundeten Theaterdirektor und Librettisten Emanuel Schikaneder. Dieser schrieb einen märchenhaften Text in deutscher Sprache und überredete Mozart, die Musik dazu zu komponieren. Die Oper wurde 1791 im Wiener Theater des Librettisten Emanuel Schikaneder unter Mozarts Leitung uraufgeführt. Den unglaublichen und langanhaltenden Erfolg der Oper konnte Mozart leider nicht mehr miterleben, denn er starb kurze Zeit später.

Ganz individuelle und unvergleichliche Opern-Produktion

Heute gilt die "Zauberflöte" weltweit als eine der am meisten gespielten Opern und kann durch ihre gute Zugänglichkeit jedes Alter begeistern. Die traditionelle Form des im 18. Jahrhundert als "große deutsche Oper" betitelten Singspiels wurde von Mozart um schlichte Strophenlieder, Duette und Vaudevilles erweitert. Das Ergebnis zeigt, wie vollkommen und souverän Mozart das kompositorische Handwerk beherrschte.

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Violin-Virtuose trifft Jazz: Nigel Kennedy bei "Klassik am See"

Der erste Ton fiel, Erlangen tauchte in Abendstimmung und sogleich wurde es magisch: Star-Geiger Nigel Kennedy machte aus "Klassik am See" am Dechsendorfer Weiher ein "Jazz am See". Hunderte Zuschauer lauschten dem Musiker in seiner fünfsätzigen Komposition zusammen mit den Hofer Symphonikern. Zusammen näherten sie sich den Themen Jazz, Rock, Klezmer, Irish Folk, Orientalik und Elektronik an.


Gezeigt wird in Dechsendorf eine halbszenische Fassung, Sprecher Holger Wemhoff wird die nicht szenisch dargestellten Parts sprachlich verbinden und die Texte dazu verfassen. "Wir freuen uns sehr, dass wir für den See eine ganz individuelle und unvergleichliche Opern-Produktion speziell für diesen einen Abend schaffen werden", freut sich Ronald Scheuer, künsterischer Vorstand des Vereins Klassikkultur.

Karten u.a. beim EN-Ticket-Point, Hauptstraße 38 (Tel.: 0 91 31/9 77 93 10), bei Erlangen Ticket, Fuchsenwiese 1 (Tel.: 0 91 31/80 05 55) und online.

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