Mittwoch, 13.11.2019

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Erlanger Stadtmuseum soll ein Markenzeichen werden

"Lasst und groß und mutig denken!" Kulturamt beginnt mit den Planungen - 16.10.2019 06:00 Uhr

Ein Blick auf das „Museums-Carré“, der aufzeigt, wie viele Entwicklungsmöglichkeiten der große Gebäudekomplex neben der Altstädter Kirche am Martin-Luther-Platz zu bieten hat.


"Wenn nicht jetzt, wann dann? Lasst und groß denken, lasst uns mutig denken!" Erlangens Kulturreferentin Anne Steinert-Neuwirth kommt ins Schwärmen, wenn sie auf ein Projekt blickt, für das - zumindest innerhalb der Stadtverwaltung - im November der Startschuss fallen wird: Die Sanierung samt Erweiterung und Umbau des Stadtmuseums am Martin-Luther-Platz.

"Ein wichtiger Motor für die Altstadt und die Gesamtstadt"

"Da in den vergangenen Jahren die Stadt das Eigentum am kompletten Gebäude-Komplexes erwerben könnte, sprechen wir hier vom Museums-Carré. Ein Ort, der irgendwann ein neues Markenzeichen für Erlangen sein wird. Und ein wichtiger Motor für die Altstadt und die Gesamtstadt", ergänzt Steinert-Neuwirth.

Das es bis dahin aber noch ein langer Weg sein wird, hat unlängst bereits Brigitte Korn, Leiterin des Stadtmuseums, im Kultur- und Freizeit-Ausschuss der Stadt angekündigt: "Ich hoffe optimistisch auf sieben Jahre bis zur Umsetzung unseres großen Vorhabens."

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Dabei verdeutlichte Korn auch, dass parallel zur "normalen" Museumsarbeit in den kommenden Jahren "die Konzeption und Realisierung einer neuen, zeitgemäßen Dauerausstellung zur Stadt- und Kulturgeschichte Erlangens, dem Herzstück des Museumscarrés" immer mehr in den Fokus rücken wird.

Diese "verstärkte Zuwendung an die künftige Ausrichtung des Hauses" erfordert deshalb ein "Sonderausstellungsprogramm, das verstärkt im Austausch mit anderen Häusern realisiert werden muss und das komplette Eigenproduktionen des Stadtmuseums nur in begrenzten Umfang zulässt".

Wie nun die ersten Schritte zum Museums-Carré aussehen werden, erklärt Kulturreferentin Steinert-Neuwirth im Gespräch mit den Erlanger Nachrichten: "Zum internen Kick-off im November sind neben Mitarbeitern aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltungen auch Multiplikatoren der Stadtgesellschaft von Senioren-Vertretern bis zur Universität eingeladen."

Denn bevor es in konkretere Planungen geht, müssen viele Fragen geklärt werden. Angefangen von den Nutzungswünschen an so einen Komplex über den Denkmalschutz bis zur Aufteilung von Flächen für Dauer- und Wechselausstellung. Immerhin eins steht für Steinert-Neuwirth bereits fest: "Das Museums-Carré ist eine große Chance für die Stadt."

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