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Mittwoch, 17.07.2019

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Erlangen: Kirchweih an einem anderen Ort

In Kriegenbrunn wurde erstmals vor dem Feuerwehrhaus gefeiert. - 25.06.2019 19:00 Uhr

Das Anstechen des ersten Fasses Bier auf der Kriegenbrunner Kirchweih durch den Ortsbeiratsvorsitzenden Jens Schäfer (r.) ist eine feuchte Angelegenheit gewesen. © Klaus-Dieter Schreiter


Lange hatten die Kirchweihburschen um Daniel Nordhardt und der Ortsbeirat gesucht, um einen geeigneten Standort für ihre Kirchweih zu finden, nachdem es am Gasthof zur Linde nicht mehr möglich war. Im vergangenen Jahr war der Jugendclub noch eingesprungen, heuer wurde mit Adam Leider ein Festwirt gefunden, der gemeinsam mit den Kirchweihburschen ein schönes Fest auf die Beine gestellt hat (die EN berichteten).

Der neue Standort am Feuerwehrhaus war eine durchaus glückliche Wahl, denn dort wurden auch die in der Nähe wohnenden Neubürger angesprochen, die mit dafür sorgten, dass das kleine Festzelt meist gut gefüllt war. Die Burschen mussten sogar noch Tische und Bänke herankarren.

Das Anzapfen des ersten Fasses wurde dann allerdings eine recht feuchte Angelegenheit. Der Ortsbeiratsvorsitzende Jens Schäfer hatte es nämlich irgendwie geschafft, den Zapfhahn an der Dichtung vorbei ins Fass zu dreschen. Die Folge: Der Gerstensaft spritzte ungehindert in die Gegend und bescherte den umstehenden Burschen und Madli eine kühle, aber klebrige Dusche.

Gemeinsam schafften es Festwirt und Oberbursche dann aber doch, die schäumenden Strahlen zu bändigen, um doch noch auf eine erfolgreiche Kirchweih anzustoßen.

Auch für die beiden Kirchweihbäume war ein neuer Standort ausgesucht worden. Das 24 Meter lange Exemplar der großen Burschen und der etwas kleinere für den Nachwuchs wurden aus der Römerreuth geholt und am Spielplatz gleich neben dem Festzelt aufgestellt. Am Sonntag hatten die Landfrauen Kaffee und Kuchen angeboten, anschließend wurde der Betz rausgetanzt. Die Andorras sorgten am Abend für beste Stimmung.

Am Montag gab es ab elf Uhr den traditionellen Weißwurstfrühschoppen, dazu spielte der Alleinunterhalter "Klaus". Zum Kerwa-Kehraus ab 18 Uhr hatte das Duo "Hollywood Sound" im Festzelt für gute Stimmung gesorgt. Dort wurde dann um 23 Uhr auch die Kirchweih mit dem obligatorischen "Morgensegen" beendet. 

kds

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