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Montag, 26.08.2019

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Bücherei in Uttenreuth erhält neue EDV

Gemeinderat beschloss, die Ausstattung noch dieses Jahr zu verbessern - 06.07.2019 17:00 Uhr

Gut angenommen wird die Gemeindebücherei von der Uttenreuther Bevölkerung. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten braucht es jedoch eine neue EDV-Ausstattung. © Alexander Hitschfel


Bereits Ende des letzten Jahres habe man über die notwendige Erneuerung der EDV in der Gemeindebücherei Uttenreuth informiert, sagte Bürgermeister Frederic Ruth eingangs seines Sachvortrages.

Mit den dort eingesetzten Rechnern könnte sowohl technisch, als auch vom Alter her kein zuverlässiger Ablauf mehr gewährleistet werden, erinnerte Ruth. Mit einer "Hardware-Aufrüstung" sei auch ein Wechsel auf das aktuelle Windowsbetriebssystem Windows 10 unumgänglich, stellte Ruth klar.

Doch der notwendige Wechsel hat auch zur Folge, dass die eingesetzte Bibliothekssoftware auf dem derzeit verwendeten Stand nicht wieder installiert werden kann. Auch hier müsste ein Update erfolgen. Die Bibliotheks-Software gebe es aber auch als sogenannte "Cloud-Lösung", also sprich mit Datenspeicherung auf einem externen Server, informierte Ruth. Problem sei, dass die vorhandene Internetverbindung aktuell zu instabil sei um eine solche Lösung zu implementieren, so der Gemeinde-Chef. Bei einem Ausfall oder Schwankungen der Internetverbindung stünden die Daten in einer "Cloud-Lösung" deswegen kurzzeitig nicht in Echtzeit zur Verfügung.

Ohne die "Cloud-Lösung" hätte das Bücherei-Team die Daten auch bei einem Internet-Ausfall noch auf den gespeicherten Rechnern "vor Ort" und der Bücherei-Betrieb könnte ohne Einschränkungen fortgesetzt werden, argumentierte Ruth. Vielleicht solle man ja warten, bis in naher Zukunft im Bereich der Gemeindebücherei auch Glasfaser-Kabel verlegt würden und man dann die Cloud-Lösung anbieten könnte, schlug der Gemeinde-Chef vor.

Man könne nicht noch ein Jahr warten, da sonst der Betrieb vielleicht gänzlich zusammenbreche, warnte Silke Kreitz (GAL). Dies sah auch Dritter Bürgermeister Wolfgang Hirschmann (GAL) so. Eine schnelle Lösung müsse her, so der Kommunalpolitiker.

Anne Horlamus (SPD) sah dies ähnlich. "Die können kein weiteres Jahr mehr warten", so Horlamus.

Beschlossen wurde schließlich, dass man eine "Cloud-Lösung" aufgrund einer nicht zuverlässigen "Datenautobahn" eher außer Betracht lassen werde. Der Gemeinderat beauftragte Gemeinde-Chef Ruth, zeitnah mit der Bücherei zu sprechen und die nächsten Schritte abzustimmen. 

Alexander Hitschfel

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