Mittwoch, 23.10.2019

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Lkw auf A7 umgekippt: 300 Liter Diesel ausgelaufen

Autobahn musste am Mittwochmorgen komplett gesperrt werden - 05.12.2018 16:24 Uhr

Gegen 5.30 Uhr wollte der 48-Jährige mit seinem Lkw vom Parkplatz Mühlbuch kurz vor der Anschlusstelle Dinkelsbühl-Fichtenau auf die A7 in Richtung Ulm auffahren. Dabei löste sich der Kühlauflieger von der Sattelzugmaschine und blieb unbeleuchtet zwischen der Auffahrt und der rechten Fahrspur stehen. Der 48-jährige Fahrer hielt sofort auf der Standspur an und sicherte den Auflieger ab. Trotz Warndreieck konnte ein 50-jähriger Kraftfahrer jedoch nicht mehr rechtzeitig ausweichen, streifte mit seinem Lkw den Sattelauflieger und und durchbrach darauf die Mittelschutzplanke, wobei der Tank der Zugmaschine aufriss. Der Sattelzug kippte auf der Gegenfahrbahn auf die linke Seite, sodass beide Fahrspuren der A7 Richtung Würzburg komplett blockiert waren. Der 50-Jährige erlitt bei dem Unfall nur leichte Verletzungen und wurde vor Ort notärztlich behandelt.

Laut Angaben der Polizei liefen jedoch etwa 300 Liter Diesel in das Erdreich. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Schopfloch, Dinkelsbühl und Feuchtwangen sicherten die Unfallstelle ab und versuchten den ausgelaufenen Kraftstoff zu binden. Auch das Wasserwirtschaftsamt wurde eingeschaltet. Der Verkehr Richtung Norden wurde über den Parkplatz Mühlbuck und Richtung Ulm über die linke Fahrspur geleitet. Laut Angaben der Polizei bildete sich jedoch in beiden Richtungen ein Stau. Die Bergung des umgekippten Sattelzugs dauerte bis etwa 10 Uhr. Die Ermittler schätzen den Gesamtschaden auf etwa 100.000 Euro.

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jm

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