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Kommunalwahlen 2020 in Lauf: Alle Infos im Überblick

Kumulieren und Panaschieren - Stadtrat und Bürgermeister werden gewählt - 20.05.2019 11:10 Uhr

Über 20.000 Wahlberechtigte können 2020 in Lauf abstimmen. © Ulrich Perrey, dpa


Bei den Wahlen am 15. März 2020 werden bayernweit rund 39.500 kommunale Mandatsträger gewählt, die die Kommunalpolitik in den kommenden sechs Jahren gestalten: in den Gemeinden die ersten Bürgermeister und Gemeinderäte, in Städten wie Lauf ein (Ober-)Bürgermeister und die Stadtratsmitglieder, auf Landkreisebene die Land- und Kreisräte.

Insgesamt dürfen die Laufer 102 Stimmen verteilen: 70 für den Kreistag und 30 für den Stadtrat, entsprechend der Zahl der Sitze dort, eine für den Landrat und eine für den Ersten Bürgermeister Laufs. Für das Bürgermeisteramt ist erst ein Kandidat bekannt: Norbert Maschler, bisher Zweiter Bürgermeister der Stadt, will für die CSU kandidieren.

Die Ergebnisse der Kommunalwahl 2014

Benedikt Bisping (Grüne), seit 2008 Bürgermeister der Stadt, gewann 2014 die Stichwahl gegen Konkurrent Norbert Maschler mit 55,7 Prozent der Stimmen. Auch seine Partei schnitt bei den Stadtratswahlen gut ab: Die Grünen steigerten sich von fünf auf sieben Sitze, während die CSU zwei von elf Plätzen verlor. Die anderen Parteien konnten ihre Mandate halten: Die SPD zog mit sieben, die Freien Wähler mit sechs und die FDP mit einem Sitz in den Stadtrat ein.

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Über 20 Jahre im Amt: Diese Bürgermeister aus der Region haben es geschafft

Wer als Bürgermeister in Bayern gewählt wird, der kann sich fast unendlich oft wiederwählen lassen. Allerdings gibt es eine Altersgrenze: An dem Tag, an dem die Amtszeit beginnt, darf der Gewählte nicht älter als 67 Jahre sein. Da davor aber genug Zeit bleibt, gibt es in der Region einige Bürgermeister die sehr lange in ihrem Amt waren.


Bei der Kommunalwahl 2020 kommt in Bayern erstmals ein neues Auszählungsverfahren zum Einsatz, das Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren. Dieses findet bei den Bundestagswahlen seit 2008 Verwendung und soll garantieren, dass bei der Verteilung der Stadtratssitze weder große noch kleine Parteien bevorzugt werden.

Eine weitere Besonderheit der Stadtratswahl ist die Vielfalt an Möglichkeiten, seine Kreuzchen zu platzieren: Der Wähler darf kumulieren, also einzelnen Kandidaten bis zu drei Stimmen zukommen lassen, sowie Kandidaten unterschiedlicher Listen wählen, also panaschieren. Zusätzlich kann er eine Liste wählen, auf die die Reststimmen verteilt werden. Sollen einzelne Kandidaten dabei keine Stimme erhalten, streicht man diese einfach durch. 

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