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Mittwoch, 22.05.2019

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Blauzungenkrankheit ausgebrochen: Sperrzone in Franken

Übertragung von Tier zu Tier geschieht über blutsaugende Insekten - 01.02.2019 14:44 Uhr

Landwirtschaftliche Betriebe können ihre Tiere mithilfe einer Impfung vor der Blauzungenkrankheit schützen. © Fabian Sommer/dpa


Die Blauzungenkrankheit betrifft vor allem Rinder, Schafe und Ziegen und hat ihren Namen von einem häufig auftretenden Symptom - einer bläulichen Färbung der Zunge bei infizierten Tieren. Bei der Blauzungenkrankheit entzünden sich die Schleimhäute von Tieren, Gefäßstauungen, Schwellungen und Blutungen kommen ebenfalls häufig vor. Die Sterblichkeitsrate ist je nach betroffenem Tier unterschiedlich hoch. Menschen können sich mit der Krankheit allerdings nicht infizieren. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung, da die Erreger nicht über Fleisch, Milch oder Wolle übertragen werden können. Landwirtschaftliche Betriebe können ihre Tiere mit Impfungen vor dem Ausbruch der Krankheit schützen.

Nach dem Ausbruch der Krankheit in einem rinderhaltenden Betrieb im Landkreis Calw in Baden-Württemberg wurde eine Sperrzone mit 150 Kilometern Radius festgelegt. Dieses Gebiet erstreckt sich bis nach Franken: Das Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim hat mit Allgemeinverfügung vom 01.02.2019, welche ab dem 02.02.2019 gültig ist, ebenfalls zum Schutz gegen die Blauzungenkrankheit eine Sperrzone festgelegt. Hiervon betroffen sind die Stadt Uffenheim mit allen Stadtteilen, die Gemeinde Hemmersheim mit allen Gemeindeteilen sowie die Gemeinde Simmershofen mit allen Gemeindeteilen.

Weitere Informationen gibt's auf der Internetseite des Landkreises oder beim zuständigen Veterinäramt unter Telefon 09161/92-3503. 

ama

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