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Freitag, 18.09.2020

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Auto brennt auf A7 aus: Weiterer Unfall am Stauende

80-Jähriger übersah Kleinwagen - Neunjähriges Kind verletzt - 03.08.2020 15:23 Uhr

Ein brennender PKW auf der A7 bei der Anschlussstelle Uffenheim-Langensteinach wurde am Samstag gegen 17 Uhr bei der Polizei gemeldet. Als die Beamten am Ort des Geschehens eintrafen, stand das Fahrzeug bereits vollständig in Flammen. Die beiden Insassen, ein 77-jähriger Mann und eine 81-jährige Frau, hatten sich bereits aus dem Auto gerettet.

Die Löscharbeiten übernahm die Feuerwehr Uffenheim. Diese sperrte die Autobahn in nördlicher Richtung für kurze Zeit. Als Ursache des Feuers vermutet die Polizei einen technischen Defekt am Motor. Den Schaden am Fahrzeug schätzen die Beamten auf 8.000 Euro. Die Höhe des Sachschadens an der Fahrbahn und am Geländer ist noch nicht bekannt. Der Führerschein des 77-jährigen Fahrers verbrannte zusammen mit weiteren Papieren, weshalb der Mann der Polizei diesen nicht vorlegen konnte.

Drei Personen verletzt

Aufgrund der Vollsperrung der A7 bildete sich schnell ein Stau. Auf Höhe Gollhofen erkannte ein 80-jähriger Autofahrer das Stauende zu spät und prallte in das Heck eines stehenden Kleinwagens. Dieses wurde stark deformiert und das Auto durch die Wucht des Aufpralles in den davor stehenden PKW geschoben. Die zwei Erwachsenen und das neunjährige Kind, die sich in dem Kleinwagen befanden, zogen sich leichte bis mittelschwere Verletzungen zu und wurden mit dem Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.

Der Kleinwagen musste mit einem Totalschaden abtransportiert werden. Die beiden anderen Fahrzeuge konnten ihre Fahrt selbstständig fortsetzen. Die Polizei schätzt den Sachschaden des Auffahrunfalls auf mindestens 10.000 Euro. Gegen den 80-jährigen Unfallverursacher wird wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung ermittelt.


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mag

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