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Hinter den Kulissen der Gartenschau Wassertrüdingen

FrankenSein-Reporterin Luisa Filip half einen Tag lang bei den Vorbereitungen mit - 27.05.2019 16:27 Uhr

Zwei Jahre lang wurde in Wassertrüdingen gebaut und gepflanzt. Bis zum 8. September können sich Besucher die Resultate ansehen. © FrankenSein


Am Freitag, 24. Mai, wurde die Bayerische Gartenschau 2019 offiziell eröffnet. Davor ist auf dem Gelände aber so einiges passiert. Der erste Spatenstich fand bereits am 15. Mai 2017 statt. Die FrankenSein-Reporterin Luisa Filip half einen Tag bei den Vorbereitungen mit und erfuhr, wie es hinter den Kulissen der Gartenschau aussieht. Die Entscheidung, dass die Bayerische Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen stattfindet, fiel schon sieben Jahre früher. Die Stadt hatte sich mit dem Konzept beworben, die städtebaulichen Probleme lösen zu wollen: den Hochwasserschutz im Wörnitzpark und das Abschließen des Deponiegeländes im Klingenweiherpark. Durch die Verlegung des Flussbettes sollte die Wörnitz nicht nur in ihren ursprünglichen Verlauf von vor 700 Jahren gebracht, sondern auch der Hochwasserschutz effektiver gestaltet werden. Beim Abschließen der Deponie ging es hauptsächlich um die Frage: Wie macht man aus einem alten Deponiehügel einen Ort, den die Wassertrüdinger wieder gerne nutzen und besuchen?

Ingrid Rott-Schöwel von der damaligen Vergabekommission und jetzige Prokuristin der Bayerischen Gartenschau erinnert sich gut daran, wie sie 2012 das erste Mal nach Wassertrüdingen kam und die Begeisterung in den Gesichtern der Wassertrüdinger sah. "Die Stadt hat ein sehr ansprechendes und überzeugendes Konzept vorgestellt." Im März 2012 war klar: Die Bayerische Gartenschau 2019 findet in Wassertrüdingen statt.

Den kompletten Beitrag mit allen Stationen finden Sie hier!

Das Motto der Bayerischen Gartenschau lautet "Heimatschätze" und bringt vieles aus den drei Landkreisen Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg-Gunzenhausen zusammen: von Trachten, über Kulinarik, bis hin zu Kunst, Musik und Natur. Dadurch fiel es den Gartenschaubetreibern nicht schwer, viele verschiedene Aussteller zu gewinnen, denn für jeden von ihnen war ihre Ausstellung dieser ganz besondere Heimatschatz: für die Landwirte der Acker, für die Förster der Wald, für die Imker die Bienen.

Im Regionalpavillon, der an der Stelle des abgerissenen Lagerhauses entstand, werden diese Schätze durch viele Infostelen, Filme und die Aussicht auf die drei Landkreise von der Dachterrasse aus vereint.

Auch das Highlight der Gartenschau erinnert an einen Schatz: Der goldfarbene Weihersteig. Er schlängelt sich wie eine Schlange mit goldenen Schuppen durch den Klingenweiherpark. Für die ein Kilometer lange Strecke von der "Seerose" bis zur „Bergrose“ schnitten und bogen die Arbeiter von Hand etwa 20 Tonnen goldenes Metall. Der Pfad ist ein gutes Beispiel dafür, wie viel Liebe zum Detail in der Bayerischen Gartenschau in Wassertrüdingen steckt. Bis zum 8. September können sich Besucher auf eigene Faust oder auch in zweistündigen Führungen die Bayerische Gartenschau erkunden.

Luisa Filip FrankenSein

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