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Flüchtlingskrise: Seehofer fürchtet "zweites 2015"

EU-Staaten ringen um Reform eines gemeinsamen Asylsystems - 13.02.2020 20:05 Uhr

Bundesinnenminister Seehofer fürchtet neuen Anstieg der Flüchtlingszahlen. © Britta Pedersen, dpa


"Der Migrationsdruck an den Außengrenzen der EU ist sehr hoch. Um uns herum sehen wir viele Konflikte, die Menschen zur Flucht veranlassen", sagte Seehofer. Er kritisierte demnach, dass es in der europäischen Migrationspolitik in den vergangenen Jahren einen "Stillstand" gegeben habe. "Wir führen derzeit intensive Gespräche auch mit der EU-Kommission und ich hoffe, dass der Kommissionsvorschlag für ein gemeinsames europäisches Asylsystem uns substanziell voran bringt", sagte Seehofer der Zeitung.

EU-Entwurf für gemeinsames Asylsystem im März erwartet

Die EU-Staaten ringen seit Jahren um eine Reform des gemeinsamen Asylsystems. Knackpunkt ist die Frage einer möglichen Verteilung Schutzsuchender. Seit dem vergangenen Jahr bringt sich auch Seehofer stärker in die Debatte ein, zuletzt mit eigenen Vorschlägen für eine Reform. Die Brüsseler EU-Kommission - die europäische Gesetzesregelungen vorschlagen muss - arbeitet derzeit selbst an einem neuen Entwurf. Dieser wird für Ende März erwartet.

dpa

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