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Zehntausende strömen auf Frankfurter Buchmesse

Volle Hallen, Gedränge und lange Schlangen bei Signierstunden - 19.10.2019 20:51 Uhr

Gastland in diesem Jahr ist Norwegen. Auf der Messe - aber auch in Museen und auf Bühnen in der gesamten Stadt - präsentieren sich die Nordeuropäer mit einem breiten Kulturangebot. © Wolf Ebersberger/NZ


Am ersten Publikumstag der Frankfurter Buchmesse haben sich Zehntausende Bücherfreunde in den Hallen gedrängt. "Es ist sehr voll und wir sind sehr zufrieden", sagte Buchmessen-Sprecherin Kathrin Grün am Samstag. "In den deutschsprachigen Hallen sind wir an der Kapazitätsgrenze."

An den Ständen der Verlage informierten sich die Besucher über Neuerscheinungen und Bestseller. Ein Novum in diesem Jahr: Erstmals werden das ganze Wochenende über Bücher verkauft. Traditionell waren auf dem gesamten Gelände auch wieder bunt geschminkte und aufwendig verkleidete Jugendliche - sogenannte Cosplayer - unterwegs.

Breites Kulturangebot

Zudem wurden den Besuchern Lesungen, Vorträge und Diskussionsrunden geboten: "Fridays for Future"-Aktivistin Luisa Neubauer debattierte am Vormittag mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) über die Klimakrise. Der frühere "Tagesthemen"-Moderator und Autor Ulrich Wickert sprach auf der ARD-Bühne über Heimat. TV-Entertainer Thomas Gottschalk musste seinen geplanten Auftritt hingegen aus Krankheitsgründen absagen.

Gastland in diesem Jahr ist Norwegen. Auf der Messe - aber auch in Museen und auf Bühnen in der gesamten Stadt - präsentieren sich die Nordeuropäer mit einem breiten Kulturangebot. Zudem traten am Samstagmittag auf der Freifläche zwischen den Messehallen die deutsche und die norwegische Autoren-Nationalmannschaft gegeneinander an. Das deutsche Fußball-Team wurde von Trainerlegende Otto Rehhagel gecoacht und erzielte einen 5:3-Sieg.

dpa

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