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TV-Sender berichtet: Mordanklagen wegen MH17-Abschuss

Maschine wurde im Juli 2014 über der Ost-Ukraine abgeschossen - 19.06.2019 13:08 Uhr

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Katastrophe um Flug MH17: Eine Chronik der Ereignisse

In der Nähe der russischen Grenze ist am 17. Juli 2014 ein Passagierflugzeug der Malaysia Airlines abgestürzt. Alle 298 Insassen der Maschine des Flugs MH17 kamen ums Leben. Wegen andauernder Kämpfe in der Region mussten die Bergungsarbeiten immer wieder unterbrochen werden. Ein internationales Team aus niederländischen Spezialisten und Beteiligten der OSZE hat Bergunsarbeiten der Wrackteile erneut aufgenommen.


Die Männer, darunter der prorussische Rebellenkommandant Igor G., würden des Mordes beschuldigt. Der Strafprozess gegen die Personen solle im März 2020 beginnen, berichtete der Sender NOS am Mittwoch. Er beruft sich dabei auf Angaben von Angehörigen der Opfer. Bei dem Abschuss der Maschine über der Ostukraine vor knapp fünf Jahren waren 298 Menschen getötet worden. Die Internationalen Ermittler hatten zuvor in Nieuwegein bei Utrecht die Angehörigen über neue Erkenntnisse informiert. Anschließend sollten sie auch eine Pressekonferenz geben. Die Maschine der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über der Ost-Ukraine mit einer Luftabwehrrakete des Typs Buk abgeschossen worden. Das Waffensystem stammte den Ermittlern zufolge von einer Brigade der russischen Armee.

dpa

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