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Eurofighter-Unglück: CDU-Experte verteidigt Luftkampfübungen

Zur Unfallursache können Verantwortliche noch nichts sagen - 25.06.2019 08:40 Uhr

Bei Luftkampfübungen waren zwei Eurofighter über der Mecklenburgischen Seenplatte zusammengestoßen und mehrere Kilometer voneinander entfernt abgestürzt. © Christophe Gateau, dpa


Er äußerte sein Unverständnis zur Forderung der Linken im Schweriner Landtag, die Luftkampfübungen zu beenden. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Oppositionsfraktion, Peter Ritter, hatte gesagt, dass die Übungen nicht nötig seien und eine Gefahr für Menschen sowie eine Belastung für die Umwelt darstellten.

Die Piloten hatten am Montagnachmittag ein Luftkampfmanöver geübt, dabei kam es zu dem tödlichen Unglück. "Das ist notwendig um fit zu sein für den Einsatz, auch um Verteidigung glaubhaft abzubbilden", sagte Otte. Zur Unfallursache konnte der Politiker am Dienstagmorgen noch nichts sagen: "Das ist viel zu früh, das wären Spekulationen. Wir müssen jetzt die Untersuchungen des Generals für Flugsicherheit abwarten." Nach jetzigem Anschein sei es ein sehr tragisches Unglück.

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Zwei "Eurofighter" stoßen zusammen: Nur ein Pilot überlebt

Über Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Kampfflugzeuge der Luftwaffe in der Luft zusammengestoßen. Beide stürzen ab. Am Ende überlebt nur einer der Piloten das Unglück - die Politik zeigt sich in Trauer und Bestürzung.


Die beiden Kampfjets der Bundeswehr waren über der Mecklenburgischen Seenplatte, einer beliebten Ferienregion, nahe der Kleinstadt Malchow zusammengeprallt. Das Dorf Nossentiner Hütte entging nur knapp einer Katastrophe. Eine Maschine stürzte unmittelbar neben dem Ortsrand auf eine Freifläche, die andere wenige Kilometer entfernt in ein Waldgebiet nahe Silz und Jabel. Ein Pilot wurde von Rettungsmannschaften lebend aus einem Baum geborgen, der zweite später tot gefunden.

 

dpa

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