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Zoff um "Mambo Nr. 5": Lou Bega soll Erlöse teilen

Das One-Hit-Wonder hat nach 20 Jahren ein Nachspiel vor Gericht - 13.08.2019 17:15 Uhr

Lou Bega landete einen Riesenhit mit "mambo Nr. 5". Nun streitet er vor Gericht um die Rechte an dem Song. © Britta Pedersen/dpa


"Ich habe daran mitgeschrieben, mir stehen vertraglich alle halbe Jahr Beteiligungserlöse zu", sagte Biesenkamp. "Ich laufe seit Jahren immer wieder meinem Geld hinterher." Nun soll in einem Mediationsverfahren am Landgericht geklärt werden, wer an dem Song sowie einem weiteren Titel noch wie viel verdient.

Der Beklagte selbst war bei der Verhandlung nicht anwesend, sein Anwalt ließ ausrichten, dass seinerseits mit Gegenforderungen aufgerechnet werden könnte – unterm Strich würde es dann noch um etwa 16 Euro gehen.

Aber es geht eigentlich um mehr, denn für die beiden Streitparteien ist es nicht das erste Treffen vor Gericht: Um Verträge, Kündigungen, Verpflichtungen, Abtretungen und weitere Vereinbarungen wird schon seit Jahren juristisch gefochten. "Da wird einem ganz schwindlig von dem ganzen Hin und Her", sagte die Vorsitzende Richterin, bevor sie die Mediation vorschlug. "Dann müssen Sie aber auch mal Ruhe geben!", mahnte sie. Beide Parteien stimmten dem Vorschlag zu, nun soll ein Güterichter die Streitereien insgesamt ein für allemal klären.

  

dpa

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