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Südkoreanischer Film "Parasite" räumt vier Oscars ab

Das hochgehandelte Kriegsdrama "1917" erhielt drei Oscars - 10.02.2020 20:27 Uhr

Für seine Gesellschaftssatire "Parasite" gewann Bong Joon Ho am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles vier Oscars, darunter die Trophäe für den besten Film. © MARK RALSTON, AFP


Der Oscar für den besten Film geht zum ersten Mal nach Südkorea - und damit erstmals an eine nicht-englischsprachige Produktion. Insgesamt gab es in der Nacht zu Montag in Hollywood vier Auszeichnungen für die Satire "Parasite": Filmemacher Bong Joon Ho gewann zusätzlich zur Königskategorie auch den Auslands-Oscar sowie die Preise für die beste Regie und das beste Original-Drehbuch.


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Sein bitterböser Film, der bereits einen Golden Globe und die Goldene Palme von Cannes gewonnen hatte, erzählt die Geschichte einer armen Familie, die sich im Haus einer reichen Familie einnistet. Bong Joon Ho reagierte ungläubig auf seinen Triumph: "Es fühlt sich immer noch sehr surreal an", sagte er Backstage. "Ich denke, irgendetwas wird mich gleich am Kopf treffen, und ich werde von diesem Traum aufwachen."

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Es ist eine kleine Sensation - und auf jeden Fall eine Revolution für die Oscars: Der südkoreanische Film "Parasite" von Bong Joon Ho gewann zum ersten Mal als ein nicht-englischsprachige Film in der Königskategorie. Das Werk erhielt gleich vier Auszeichnungen. Bei den Schauspieler-Preisen triumphierten große Stars: Renée Zellweger, Joaquin Phoenix, Laura Dern und Brad Pitt. Die Bilder des Abends!


Das hochgehandelte Kriegsdrama "1917" erhielt drei Oscars, darunter den für die beste Kamera. Zwei Auszeichnungen gingen an den historischen Rennsportfilm "Le Mans 66: Gegen jede Chance". Als Verlierer ging das Mafia-Epos "The Irishman" aus der 92. Oscar-Gala hervor. Der hochkarätig besetzte Film von Altmeister Martin Scorsese war zehn Mal nominiert gewesen, gewann aber keinen einzigen Preis.

Die Schauspieler-Trophäen wurden diesmal durchweg von den Favoriten und damit von Hollywood-Topstars abgeräumt: Beste Hauptdarstellerin wurde Renée Zellweger für ihre Darstellung der Sängerin Judy Garland in dem biografischen Film "Judy". Den männlichen Hauptrollen-Oscar bekam Joaquin Phoenix für seine Rolle des späteren Batman-Gegenspielers "Joker"; das Drama wurde außerdem für die beste Filmmusik ausgezeichnet.

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Für welche Rolle bekam Al Pacino seinen ersten und bisher einzigen Oscar?

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Frage 2/14:

In Reservoir Dogs spielt Regisseur Quentin Tarantino eine Nebenrolle als?

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Frage 3/14:

In welchem der folgenden Filme spielte Jennifer Aniston nicht mit?

© 20th Century Fox

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Frage 4/14:

Wie lautet die zweite Regel im Fight Club?

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Frage 5/14:

Welcher der folgenden Filme wurde ohne einen einzigen Schnitt gedreht?

© STRINGER/AFP

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Frage 6/14:

Welcher Film entstammt nicht dem französischen Kino?

© Fox Searchlight/20th Century Fox

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Frage 7/14:

In welchem Film spielt Edward Norton einen Pfadfinderlehrer?

© 12019/Pixabay/LizenzCC

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Frage 8/14:

Welcher Film ist den Einnahmen nach der erfolgreichste Film aller Zeiten?

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Frage 9/14:

Wie viel kostet in der Regel eine Tatort-Folge?

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Frage 10/14:

Für welchen Film erhielt Christopher Nolan seine erste Oscarnominierung?

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Frage 11/14:

Wer spielt in "Twins" den Zwilling von Arnold Schwarzenegger?

© Danny Moloshok/dpa

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Frage 12/14:

Wer gewann 2019 den Oscar in der Kategorie beste Hauptdarstellerin?

© FREDERIC J. BROWN / AFP

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Frage 13/14:

Welcher Film stammt nicht von dem mexikanischen Regisseur Alejandro González Iñárritu?

© Marco Ugarte/dpa

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Frage 14/14:

In welchem Film spielt Brad Pitt einen Fitnessstudiomitarbeiter?

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Brad Pitt und Laura Dern gewannen die Auszeichnungen als beste Nebendarsteller und holten sich damit die ersten Schauspiel-Oscars ihrer Karriere. Dern wurde für ihre Rolle im Drama "Marriage Story" des Regisseurs Noah Baumbach ausgezeichnet, Pitt für das Quentin-Tarantino-Werk "Once Upon a Time in Hollywood". Der nostalgische Film über das Hollywood der 1960er Jahre erhielt außerdem einen Oscar für das Produktionsdesign.

Rockstar Elton John und sein Liedtexter Bernie Taupin wurden für den besten Filmsong ausgezeichnet: "(I'm Gonna) Love Me Again" aus dem Biopic "Rocketman". Die beste Filmmusik lieferte nach Meinung der US-Filmakademie die Isländerin Hildur Gudnadóttir für "Joker" ab. Für einen bewegenden Moment während der Gala sorgte die 18-jährige US-Sängerin Billie Eilish, die den Beatles-Klassiker "Yesterday" für die seit der letzten Gala gestorbenen Größen der Filmbranche wie Kirk Douglas und Doris Day sang. Auch des tödlich verunglückten Basketball-Superstars und Oscar-Gewinners Kobe Bryant wurde gedacht.

Die Trophäe für den besten Animationsfilm ging an den vierten "Toy Story"-Film "Alles hört auf kein Kommando" von Josh Cooley. Für das beste adaptierte Drehbuch wurde der Neuseeländer Taika Waititi mit seiner Nazi-Satire "Jojo Rabbit" geehrt. Den Oscar für das beste Kostümdesign erhielt Greta Gerwigs Romanverfilmung "Little Women". In der Sparte Make-up/Frisur wurde das Drama "Bombshell - Das Ende des Schweigens" ausgezeichnet.

In der Kategorie Dokumentation gewann der Film "American Factory". Die Doku erzählt von den Menschen in einer Fabrik im US-Bundesstaat Ohio. Es ist das erste Werk, das von der Produktionsfirma von Barack und Michelle Obama unterstützt wurde. Beide gratulierten den Filmemachern für ihre "bewegende Geschichte" per Twitter. Die einzige deutsche Oscar-Hoffnung - die vom SWR koproduzierte Dokumentation "The Cave" über ein unterirdisches Krankenhaus in Syrien - ging damit leer aus.

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dpa

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