Mittwoch, 13.11.2019

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Lesungen, Theater, Film: Erlangen feiert 30 Jahre Mauerfall

Festival im Theater Erlangen widmet sich historischem Ereignis - 03.11.2019 13:28 Uhr

„Jena grüsst Erlangen“: Als die Mauer gefallen war, gab es kein Halten mehr. Die neue Reisefreiheit im November 1989 sorgte auch in Erlangen (wie hier am Bahnhof) für ein großes Trabi-Aufgebot. © Archivfoto: Hilde Stümpel


 "Mauerfall und Wiedervereinigung gehören zu den größten historischen Ereignissen", ist Intendantin Katja Ott überzeugt. Um der Bedeutung dieses Ereignisses Rechnung zu tragen, hat die Dramaturgie des Hauses ein viertägiges Programm auf die Beine gestellt, das sich von verschiedenen Seiten und mit unterschiedlichen Mitteln dem Themenkomplex widmen will.

Das Festival beginnt am 7. November mit der Uraufführung von "Welche Wende?" im Theater in der Garage. Darin steckt das Ehepaar Wiebke West und Olaf Ost in der Krise. Am 8. November findet ein Foyergespräch statt, bei dem Ines Geipel, ehemalige DDR-Spitzenathletin, Publizistin und Autorin, über die Hoffnungen und Konsequenzen der Wiedervereinigung sprechen wird.

Am 9. November steht im Markgrafentheater – am passenden Ort – die Lesung "Hinter dem eisernen Vorhang" an, mit Auszügen aus literarischen Texten von Heinrich Böll, Uwe Johnson und Christa Wolf aus den Jahren 1949 bis 1989 sowie der Intonation von Wolf Biermann-Liedern. Frühe Ost-West-Graffitis werden bei dem Festival ebenso gezeigt wie die erfolgreiche DEFA-Produktion "Die Legende von Paul und Paula". Und ein Ost-West-Frühstück gibt’s auch.

www.theater-erlangen.de

mko

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