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Hokuspokus in aller Welt

Wie Aberglaube den Alltag prägen kann - 18.05.2019 07:28 Uhr

Freitag der 13. - der Tag vor dem sich einige Leute fürchten. Ob zerbrochene Kaffeetasse oder Stau im Feierabendverkehr - alles wird auf den unheilvollen Unglückstag geschoben. In anderen Ländern müssen andere Tage als Ausrede für Unglücke herhalten. © Victoria Bonn-Meuser / dpa


Portugal: Hier darf man nicht rückwärts gehen, denn sonst folgt einem der Teufel.

Spanien: Eine alleinstehende Frau bekommt keinen Mann mehr, wenn man vor ihren Füßen mit dem Besen fegt.

Frankreich: Wer mit dem rechten Fuß in Hundekot tritt, auf den wartet Unglück. Mit dem linken Fuß bringt es Glück.

Niederlande: Wer am Tisch singt, lädt den Teufel zum Besuch ein.

Großbritannien: Wer den Schirm schon im Haus öffnet, für den wird es Unglück regnen.

Norwegen: Die Sonne anpfeifen bringt Regen. Den wollen die wenigsten Urlauber.

Litauen: Pfeifen in geschlossenen Räumen lockt böse Geister an.

Russland: Einen leeren Eimer zu tragen bringt Unglück. Schwangere, die heimlich essen, bekommen Angsthasen als Kinder.

Italien: Statt Freitag dem 13. ist dort der 17. der Unglückstag. Salz verschütten bringt Unglück. Zur Wiedergutmachung wirft man eine Prise über die eigene Schulter.

Kroatien: Wer am Sonntag seine Maniküre vornimmt, der beschwört Unglück herauf.

Ägypten: Scherenklappern, ohne zu schneiden, verletzt die guten Geister. Lässt man die Schere offen, flüchten sie.

Indien: Donnerstags oder samstags Haare schneiden bringt Unglück. Die Nägel niemals dienstags, samstags und nachts.

Philippinen: Bei Unwetter zieht rote Kleidung Blitze an.

China: Die Zahl Vier klingt auf Chinesisch wie "Tod". Oft gibt es deshalb keine vierte Etage.

Kuba: Kündigen Sie spätabends nie an, nur noch dieses Glas zu trinken, es könnte Ihr letztes im Leben sein.

Hans-Werner Rodrian

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