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"Maleficent 2": Im Reich von Feen, Prinzen und Königinnen

Tricktechnisch ist "Maleficent 2: Mächte der Finsternis" state of the art - 17.10.2019 09:00 Uhr

Angelina Jolie spielt auch im zweiten Teil die böse Fee Maleficent. © Jaap Buitendijk/Walt Disney Germany/dpa


Als ihre Patentochter Aurora (Elle Fanning) Prinz Phillip (Harris Dickinson) heiraten will, ist sie alles andere als begeistert. Eine Hochzeit zwischen einer Fee und einem Menschen, noch dazu auf hochherrschaftlicher Ebene, das ist nun wahrlich ein Sakrileg. Widerwillig stimmt sie dann doch zu und lässt sie sich auf ein Essen mit den Eltern, Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer) und König John (Robert Lindsay), ein. Doch das große Festmahl wird zum Desaster. Nun droht ein Krieg zwischen dem Feenreich und dem Reich der Menschen. Die eigentliche Kriegstreiberin ist freilich gar nicht Maleficent, sondern die skrupellose Ingrith.

"Maleficent: Die dunkle Fee" variierte 2014 das "Dornröschen"-Märchen und machte mächtig Kasse. Dennoch dauerte es fünf Jahre bis zur Fortsetzung. Tricktechnisch ist "Maleficent 2: Mächte der Finsternis" state of the art. Die opulenten CGI-Welten vermögen durchaus zu beeindrucken, was durch die 3-D-Optik noch verstärkt wird. Inhaltlich ist das Spektakel für ein erwachsenes Publikum aber viel zu naiv geraten. Deutlich mehr Selbstironie hätte da vielleicht Abhilfe schaffen können.

Der Nachwuchs wird sich wohl leidlich spannend unterhalten fühlen. Wobei die Kleinsten diesmal aber ausgesperrt bleiben. Hat die FSK den Vorgänger noch, wenn auch in einer geschnittenen Fassung, ab sechs Jahren freigegeben, so lautet das Verdikt diesmal, offenbar kategorisch: ab zwölf. (USA/119 Min.)

kaho

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