Donnerstag, 19.09.2019

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Brisantes Kirchweihspiel für den TSV 1860

Die Weißenburger empfangen in der Bezirksliga den SV Ornbau, Ex-Verein der Trainer Vierke und Seitz - 23.08.2019 22:22 Uhr

Im Anflug auf den zweiten Heimsieg der Saison? Nach dem 2:1 vor zwei Wochen gegen die TSG Roth will der TSV 1860 Weißenburg auch heute gegen Ornbau gewinnen. © Foto: Uwe Mühling


Und noch ein Punkt kommt dazu: In Weißenburg läuft die fünfte Jahreszeit, und der TSV 1860 würde gerne sein Kirchweihspiel gewinnen. Nach dem Erfolg vor zwei Wochen gegen die TSG Roth wäre es der zweite Saisonsieg. Zuletzt gab es ein 2:2 in Zirndorf, zum Auftakt hatte die Vierke-Truppe beim Aufsteiger FC Wendelstein verloren und hat folglich vier Punkte am Konto.

Pokal: "Überraschend und unnötig"

Es läuft also nicht wirklich rund zum Saisonbeginn, was sich unter der Woche auch im Totopokal bestätigte. Die Weißenburger mussten zwar einige Leute ersetzen, das gilt jedoch nicht als Ausrede für das 1:3 beim Kreisligisten Cronheim. Das Pokal-Aus war für Markus Vierke "überraschend und unnötig". Umso wichtiger sei es, diese Niederlage schnell abzuhaken und sich wieder voll auf die Liga zu konzentrieren.

Vor dem Gegner hat der TSV-Coach einigen Respekt: "Ornbau hat vier, fünf überdurchschnittliche Spieler in der Mannschaft." Allen voran gelte es auf Angreifer und Ex-Bayernligaspieler Andreas Engelhardt gut aufzupassen. Auch Marius Lehner, der schon beim 1. FC Nürnberg und bei Waldhof Mannheim war, sei einer dieser herausragenden SVO-Leute, wohingegen Aaron Lederer nach einer Tätlichkeit noch gesperrt ist (insgesamt acht Wochen). Neben dem 7:0 zu Hause feierte Weißenburg vergangene Saison auch in Ornbau einen Sieg (2:1). Insgesamt ist die Bilanz in den vergangenen sechs Jahren zwischen beiden Teams aber ausgeglichen (je sechs Erfolge).

In der neuen Saison hat der SVO erst einen Punkt geholt und würde gerne etwas aus Weißenburg mitnehmen. Trainer Marco Meier und seine Mannschaft erwarten jedoch eine schwierige Aufgabe beim letztjährigen Vizemeister: "Weißenburg ist für mich immer noch ein Meisterschaftsfavorit, weil sie einen qualitativ guten Kader, auch in der Breite, haben. Deshalb wird es sehr schwer für uns, in Weißenburg zu punkten. Wir werden uns besonders auf die Defensive konzentrieren und unsere Torchancen besser verwerten", sagt der Ornbauer Coach und hofft zumindest auf einen Punkt beim TSV 1860, dem weiterhin Markus Lehner und Zijad Eco (beide verletzt) sowie Maik Wnendt und Filippo Virduzzo (beide Urlaub) fehlen werden.

Der TSV-1860-Kader: Uhl, Rogner, Jäger, Meier, Lotter, Leibhard, Weglöhner, Hofrichter, Strobel, Ochsenkiel, Renner, Greco-Cutturello, Weichselbaum, Pfann, Wachter. 

UWE MÜHLING

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