Montag, 17.12.2018

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Kein Schritt nach vorne: Falcons unterliegen Heidelberg

Im Eventpalast zeigt der Play-off-Kandidat Nürnberg klar die Grenzen auf - 05.12.2018 21:26 Uhr

Gegen Heidelberg war Robert Oehle erneut Nürnbergs bester Scorer. © Sportfoto Zink / DaMa


Zusammen waren sie 2016 die Gesichter, die für den Neuaufbau im Nürnberger Basketball standen. Das Duell der Falcons mit den Heidelbergern verbrachten Sebastian Schröder und Dan Oppland in unterschiedlichen Rollen. Schröder, Nürnbergs Kapitän, saß das gesamte Spiel auf der Bank und wird daran auch in absehbarer Zukunft nichts ändern können. Er verletzte sich am Dienstag beim Training an der Hand. Die kurzfristige Perspektive ist keine gute. Vielleicht ist sogar die Saison für ihn beendet. Oppland dagegen spielte für die Academics, so wie man das aus seiner Zeit in Franken kannte. Eine Führungsfigur mit einer verlässlichen Trefferquote.

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Schröder beobachtetet derweil von der Seitenlinie, wie sich seine Kollegen daran machten, die Forderung von Trainer und Sportdirektor Ralph Junge in die Tat umzusetzen. Einen schnellen Schritt nach vorne hatte Junge nach der Niederlage gegen Hagen vom Sonntag von seinem Team gefordert. Gelingen wollte der aber nicht. Nürnberg bemühte sich, routinierter und abgezockter traten jedoch die Gäste aus der Unistadt auf. Daraus resultierte eine Halbzeitführung mit 38:23 an der die Falcons nicht rütteln konnten.

Heidelberg zieht nach der Pause davon 

Von Anfang an liefen sie einem Rückstand hinterher. Junge schlenderte immer wieder die Linie entlang, gestikulierte, dirigierte, doch auch das veränderte nicht viel. Kein Dreipunktwurf fand seitens der Falcons bis zur Halbzeit den Weg durch die Reuse, Heidelberg brachte dagegen vier von fünf ins Ziel. Vielleicht der markanteste, statistisch greifbare Unterschied zwischen beiden Mannschaften.

Heidelberg zog auch nach der Pause weiter davon, beim 25:50 war der bis dahin höchste Rückstand der Nürnberger erreicht. Junge nahm beim Stand von 40:64 eine Auszeit, um auf sein Team einzuwirken und Heidelberg wieder etwas einzubremsen, doch das Polster, dass sich die Academics bis dahin bereits erspielt hatten war zu dick für eine vielversprechende Aufholjagd der Falcons. Auf den schnellen Schritt nach vorne wird Junge damit warten müssen.

Nürnberg: Oehle 14, Kent 11, Maier 6, Sanders 6, Pongo 5, Wainright 4, Haßfurther 3, Meredith 3, Bauer 2, Merz 2.

Spielverlauf: 0:4, 4:13, 9:15, 12:22 – 14:22, 17:27, 19:33, 23:38 – 25:40, 25:50, 33:55, 40:65 – 44:67, 50:72, 56:78. 

jenn

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