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Treuchtlinger Stadtverwaltung wurde gehackt

Hoher Schaden durch Eindringlinge im Treuchtlinger Rathaus-System - 21.04.2017 13:51 Uhr

Sensible Daten zum Beispiel aus dem Einwohnermeldeamt waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Sensible Daten zum Beispiel aus dem Einwohnermeldeamt waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. © Pixabay


Wie Verwaltungsleiter Christian Kundinger unserer Zeitung auf Nachfrage bestätigte, sind Unbekannte in der Nacht zum 13. April in das städtische Netzwerk eingedrungen. Aufgefallen war dies am nächsten Tag, weil die Internetverbindung nur sehr beschränkt nutzbar war. Daraufhin wurde das System von den Fachleuten der Stadt sofort vom Netz getrennt.

Nach den Osterfeiertagen wurde analysiert, wo der „Eindringling“ den Zugang ins Netzwerk gefunden hatte. Dies konnte eingegrenzt werden. Offenbar, so Kundinger, ist der Hacker aber nicht weit gekommen. Nach den derzeitigen Analysen wurden keine Schadsoftware installiert und auch keine Daten gestohlen. Als Folge des Angriffs wurden sämtliche Passwörter der städtischen Mitarbeiter und Administratoren geändert.

Einen Vorteil in Sachen Sicherheit stellt dabei wohl dar, dass die Stadt auf ein Linux-Betriebssystem setzt. Wie Kundinger erklärte, waren sensible Daten wie zum Beispiel die Datensätze des Einwohnermeldeamts zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, ausgespäht zu werden. Sie seien nochmals gesondert abgesichert.

Gleichwohl entstand durch den Angriff ein nicht unerheblicher Schaden, vor allem durch die längeren Ausfallzeiten und den Aufwand, das System neu zu sichern. 

Hubert Stanka

Hubert Stanka Treuchtlinger Kurier E-Mail

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