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Die ersten Tests mit dem neuen Hobel

Motorradrennfahrer Gabriel Noderer lernt die neue Honda und das italienische Team kennen - 22.03.2017 15:58 Uhr

Bunt ging es beim Training nur auf der Streckenmarkierung zu. Gabriel Noderer, zu identifizieren an der Nummer 17, testete seine Honda mit unlackierter Motorradverkleidung. © Foto: privat


Der Pilot hat vor einer Woche in Florenz, dem Hauptsitz seinen Teams, die Mannschaft erstmals persönlich kennengelernt. "Die Chemie stimmt", so Noderer. Dabei wurden Ziele für die kommende Saison festgelegt: "Diese haben wir vergangene Woche nochmals fokussiert. Jetzt geht es ans Umsetzen."

Beim Testdurchlauf wurden die Rennmaschinen auf die Belange der beiden Fahrer abgestimmt. Das Hauptaugenmerk lag auf der Erprobung verschiedener Spezialteile und der Einstellung eines passenden Grundsetups. Da Noderer und sein italienischer Teamkollege bei der nahezu noch serienmäßigen Honda viele Teile testen mussten, war die Gesamtabstimmung nicht leicht für das Team.

In zwei Wochen geht‘s los

In 14 Tagen findet auf der Rennstrecke in Aragon der erste Weltmeisterschaftslauf der SSP 300 Klasse statt, deshalb nutzten das Training auch mehrere Konkurrenten. "Das erste Kräftemessen haben wir geschafft. Wir wissen jetzt, wo wir ungefähr stehen, und haben sicher noch ein großes Stück Arbeit vor uns. Am Grundspeed müssen wir noch arbeiten", so Noderer, "sonst kannst du hier ohne Windschatten keine ordentliche Zeit fahren. Das wird ähnlich wie in der Moto-3-WM werden." Während das Team zurück nach Italien fährt und dort das Rennmotorrad für den ersten Lauf vorbereitet wird, geht es für Noderer weiter nach Valencia. Dort wird er noch eine Woche in einer spanischen Motorsportakademie die Schulbank drücken und sich so auf den ersten WM-Lauf am Sonntag, 2. April, vorbereiten. 

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