Dienstag, 23.10.2018

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Noch ein Jahr für Schonfrist für „Walhalla“

Ausflugslinie Berching-Beilngries wird doch nicht sofort eingestellt — Anlegestelle in Plankstetten geplant - 24.11.2015 18:00 Uhr

Beinahe wäre Berching im kommenden Jahr um eine Touristenattraktion ärmer geworden: Zu wenige Gäste gehen an Bord des Ausflugsschiffs „Walhalla“. Ein neuer Zwischenstopp in Plankstetten soll die Kehrtwende bringen. © Foto: Fritz Etzold


Eigentlich sollte mit der Linie Berching-Beilngries zum Ende der Saison, am 11. Oktober, Schluss sein. Die Zahl der Ausflügler an Bord war in den letzten Jahren nicht hoch genug, um die Route noch wirtschaftlich betreiben zu können, hieß es von Seiten der Steibl Personenschifffahrt Kelheim GmbH.

Nun der Umschwung: „Wir fahren die Linie auf jeden Fall noch in der kommenden Saison, zu den herkömmlichen Zeiten“, sagt Geschäftsführerin Karin Steibl. Vorausgegangen war ein Gespräch mit den Bürgermeistern von Berching und Beilngies, Ludwig Eisenreich und Alexander Antesberger, die die Einstellung der Touristenattraktion verhindern wollen.

Große Hoffnung setzen beide Seiten in eine neue Anlegestelle in Plankstetten. Lockt hier doch ein attraktiver Landgang hinauf zum Benediktinerkloster mit seinen Sehenswürdigkeiten und dem Kloster-Laden. „Es gibt Pläne für die Anlegestelle, die in den kommenden Monaten noch realisiert werden müssen“, sagt Karin Steibl. Im kommenden Herbst wird dann abgerechnet: Steigen die Besucherzahlen kräftig, könne die Ausflugslinie weiter betrieben werden. 

nd

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