Dienstag, 13.11.2018

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Fastnacht in Franken: Zitterpartie für Altneihauser Truppe?

Die Kultsendung ist deutschlandweit beliebt, sorgte aber zuletzt für Wirbel - 10.11.2018 10:03 Uhr

Die "Altneihauser Feierwehr" um Norbert Neugirg verärgerte bei der letzten Fastnacht in Franken viele Zuschauer. © dpa


,Die fränkische Fastnacht wird beim Bayerischen Rundfunk (BR) auch in Zukunft hochgehalten. Der Vertrag mit der Sendung wurde um fünf Jahre verlängert. Dass die "Fastnacht in Franken" immer wieder für Tumulte sorgt, ist kein Geheimnis. Der Quotenrenner "Fastnacht in Franken“ sei "ein Ereignis, das bundesweit geschätzt wird“, sagte BR-Fernsehdirektor Reinhard Scolik am Freitag in Nürnberg. "Das merken wir an den Einschaltquoten.“ Aber auch andere Sendungen wie die "Närrische Weinprobe“ oder "Franken Helau“ werde es weiter geben. Der BR unterschrieb mit dem Fastnacht-Verband Franken einen Kooperationsvertrag für weitere fünf Jahre (2020 bis 2024).  

Fastnacht ist die beliebteste Sendung des BR

Die nächste "Fastnacht in Franken“ wird am 22. Februar 2019 um 19 Uhr ausgestrahlt. Keine andere BR-Sendung wird von so vielen Menschen angesehen. In diesem Jahr schalteten 4,2 Millionen Menschen deutschlandweit die Fernseh-Prunksitzung des Fastnacht-Verbandes in Veitshöchheim ein - 2,5 Millionen davon in Bayern. Damit sahen 51,6 Prozent der Fernsehzuschauer im Freistaat die Kultsendung.

Einige Publikumslieblinge seien sicher auch 2019 wieder dabei, kündigte der Ehrenpräsident und künstlerische Leiter im Fastnacht-Verband, Bernhard Schlereth, an. BR-Fastnachts-Redakteur Rüdiger Baumann sagte, er könne sich die "Fastnacht“ etwa ohne das Fürther Duo Martin Rassau und Volker Heißmann derzeit nicht vorstellen. "Es wird aber auch Überraschungen geben“, sagte Schlereth - welche genau, wollte er nicht sagen, denn das Programm stehe noch nicht. Nur soviel ließ er sich entlocken: "Tänzerisch werden wir heuer etwas bieten, was nur Franken bieten kann.“ Baumann ergänzte: "Beim Tanzmariechen wird es etwas geben, das es so noch nicht gab.“

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Die Frankenfastnacht sorgt immer wieder für Aufreger

Nach dem Wirbel um die "Altneihauser Feierwehrkapell'n“ bei der vergangenen "Fastnacht“ habe man mit der Komödiantentruppe über ihren Auftritt gesprochen, sagte Schlereth. "Das hat uns weitergebracht.“ Zensur gebe es bei der "Fastnacht“ auch künftig nicht. "Wir sind eine Livesendung, da wird man nie alles festlegen können. Die Sendung braucht Spontanität.“ Die "Feierwehrkapell'n“ hatte im Februar minutenlang über den Altersunterschied von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und seiner 24 Jahre älteren Ehefrau gelästert.

Kathrin Degmair, Leiterin des BR-Studio Franken, sagte auf die Frage, ob die Oberpfälzer auch beim nächsten Mal dabei seien: "Die Altneihauser Feierwehrkapell'n ist ein Publikumsliebling und Quotenrenner, auf den gewartet wird. Ohne zu viel zu verraten: Ich bin schon ein großer Fan der Oberpfalz.“ Schlereth sagte: "Wir stehen schon zu unseren Stars.“ Ob die Altneihauser auch heuer wieder als gesetzt gelten, ließ er offen. Alle Künstler, die beim Quotenrenner dabei sein wollen, müssten ihre Beiträge vorher einreichen, "da fallen schon manche durchs Sieb..."

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dpa, egr

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