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Sollte man Anspruch auf eine bezahlte Auszeit vom Job haben?

SPD-Generalsekretär Klingbeil stellt entsprechenden Vorschlag zur Debatte - 07.11.2018 17:11 Uhr

Die Seele baumeln lassen, ohne sich um die Arbeit zum kümmern - das soll mit einem Grundeinkommensjahr möglich werden.


Ein Jahr ohne Arbeit, mehr Zeit für Urlaub, Familie, Hobbys oder Weiterbildungen - und trotzdem ein monatliches Einkommen: Das ist die Idee, die Lars Klingbeil im Kopf hat, wenn er sein Modell eines Grundeinkommensjahres erklärt. Der SPD-Generalsekretär ist der Meinung, dass es wichtig ist, Arbeitnehmern Zeit zurückzugeben für "Dinge, die sie neben der Arbeit nicht schaffen". Das soll mit einem Grundeinkommensjahr möglich werden.

Ein freier Monat für jedes Jahr Berufstätigkeit

Trotz des Namens handelt es sich dabei nicht zwingend um ein ganzes Jahr Auszeit. Die Idee ist vielmehr, dass Arbeitnehmer für jedes Jahr Berufstätigkeit Anspruch auf einen Monat bezahlte Auszeit erhalten. Nach sechs Jahren Arbeit wäre also ein halbes Jahr am Stück drin, nach zwölf Jahren ein komplettes Grundeinkommensjahr. Damit Arbeitnehmer dabei nicht komplett auf ihr Einkommen verzichten müssen, soll es Unterstützung geben. Zwar erhalten sie nicht ihr normales Gehalt, dafür sieht Klingebeils Modell eine Zahlung von tausend Euro netto pro Monat vor. Die Krankenversicherung soll der Staat übernehmen, Steuern fallen keine an.

Was denken Sie? Ist ein solches Grundeinkommensjahr ein sinnvolles Modell für Arbeitnehmer? 

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